Kelheim Fibres GmbH

News

Pressemitteilungen der Kelheim Fibres GmbH.

20. Januar 2020
Holzbasierte Alternative: Damenhygiene-Fasern aus Kelheim

Die Kelheimer Premium-Tamponfaser Galaxy® bewährt sich in Damenbinden: Sie kann bis zu 70 % der Kunststoffe in der ADL-Schicht (Verteilerschicht) von Damenbinden ersetzen.

Der Müll, der durch Damenhygieneprodukte verursacht wird, ist enorm – und oft überlebt er die Frau, die ihn verursacht hat, um mehrere hundert Jahre, da sich die synthetischen Bestandteile nicht biologisch abbauen. Doch Bewusstsein und Verhalten der Verbraucher ändern sich und der Ruf nach umweltfreundlichen, gleichzeitig aber sicheren Alternativen wird lauter.

Die Viskose-Hygienefasern aus Kelheim bieten signifikante ökologische Vorteile: Sie bestehen aus Zellulose, basieren also auf dem nachwachsenden Rohstoff Holz, und sind in trockener wie maritimer Umgebung vollständig biologisch abbaubar.

Die Herstellung dieser Fasern erfolgt ausschließlich in Deutschland, auf einer der umweltfreundlichsten Produktionsanlagen weltweit.

Galaxy® bietet in Damenbinden aber nicht nur der Umwelt einen Vorteil. Dank ihrer exzellenten Kapillarwirkung und Saugfähigkeit leitet sie Flüssigkeit schnell weg vom Körper und hinterlässt ein angenehmes Tragegefühl auf der Haut – in anderen Worten, sie macht genau das, was die ADL-Schicht in Damenbinden leisten soll. Sie trägt dazu bei, dass sich die Flüssigkeit im Saugkörper ideal verteilt und verbessert so das Gesamtprodukt.

Galaxy® übertrifft andere nachhaltige und auch konventionelle (synthetische) Materialien durch

+ schnellere Flüssigkeitsaufnahme

+ geringere Rücknässung

+ verbesserte Flüssigkeitsverteilung.

„Plastik muss aus Produkten für den Einmalgebrauch verschwinden. Der Ersatz einzelner synthetischer Bestandteile in Damenbinden ist der erste Schritt“, sagt Dominik Mayer aus dem F&E-Team des niederbayerischen Faserspezialisten. „Am Ende wollen wir eine vollständig bio-basierte und damit umweltfreundliche Lösung für Damenbinden, aber auch für verschiedenste andere Hygieneanwendungen. Unser Vorteil ist – neben der Funktionalität unserer patentierten Galaxy®-Faser: Kelheim Fibres ist schon seit Jahrzehnten renommierter Partner der Hygieneindustrie, unsere Produktion erfüllt höchste Hygienestandards. Wir bieten unseren Kunden Produkte, die ideal auf ihre Produkte und Prozesse zugeschnitten sind.“

14. Januar 2020
Kelheim Fibres auf Spitzenplatz beim CanopyStyle „Hot-Button“-Ranking

Beim „Hot-Button“-Bericht 2019 der Waldschutzorganisation Canopy wurde Kelheim Fibres mit einem „grünen Hemd“ ausgezeichnet. Dieses Ergebnis belegt einmal mehr die herausragende Leistung des Unternehmens im Bereich Rohstoffbezug. Viele Modemarken setzen bereits auf den „Hot-Button“- Bericht als zuverlässigen Nachhaltigkeitsindikator für Viskosefaserproduzenten.

Rohstoff Holz nur aus zertifiziert nachhaltiger Forstwirtschaft
Die CanopyStyle-Initiative hat zum Ziel, dass kein Holz aus alten und bedrohten Wäldern zur Herstellung von Viskosefasern verwendet wird. Die bewerteten Firmen müssen nachweisen, dass sie keinen solchen Holzzellstoff einsetzen und dass sie entsprechende Vorschriften und Systeme zur Herkunftskontrolle des Holzes implementiert haben. Für den Bericht, der im ersten Quartal 2020 veröffentlicht werden wird, wurde auch die Leistung in den Bereichen Umweltschutz und Innovation durch qualifizierte externe Gutachter geprüft und bewertet.

Nachhaltige Fasern für einen sich wandelnden Markt
„Kelheim Fibres bekennt sich seit Jahren konsequent zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Da Ressourcenschonung und Alternativen zu Plastik stark im Fokus von Öffentlichkeit und Wirtschaft stehen, kommen unsere Produkte im Markt noch besser an. In Deutschland emissionsarm produzierte Fasern aus zertifiziert nachhaltigem Holz tragen den Bedürfnissen unserer Kunden Rechnung, die die Gefahr des Rohstoffbezugs aus alten und gefährdeten Wäldern minimieren wollen. Ein „grünes Hemd“ im „Hot-Button“-Ranking unterstreicht diesen Aspekt noch einmal ganz deutlich!“ so Matthew North, Commercial Director bei Kelheim Fibres.

5. September 2019
Clean Color Concept: Märkische Faser und Kelheim Fibres kooperieren

Die beiden deutschen Spezialfaserhersteller Märkische Faser und Kelheim Fibres kooperieren. Unter dem Titel „Clean Color Concept“ bieten die beiden namhaften Faserhersteller spinngefärbte Polyester- und Viskosefasern in einer aufeinander abgestimmten Farbpalette an.

Spinngefärbte Fasern sind seit jeher ein wichtiger Teil der Produktpaletten sowohl der Märkischen Faser als auch Kelheim Fibres. Dabei werden die Farbpigmente bereits vor dem Spinnprozess in die Spinnmasse eingebracht und sind damit homogen in der ganzen Faser verteilt. So erhalten die Fasern – und das daraus gefertigte Endprodukt – höchste Farb- und Lichtechtheit. Die Farben bluten beim Waschen nicht aus und behalten auch nach vielen Wäschen ihre Farbbrillanz.

Im Gegensatz zu einer nachträglichen Färbung können die Farben exakt reproduziert werden. Neben den gewöhnlich geringeren Produktionskosten und einer kürzeren Durchlaufzeit ist das ein wichtiger Vorteil für die weitere Verarbeitungskette.

Am meisten profitiert die Umwelt vom „Clean Color Concept“: Die Farbzugabe direkt in die Spinnmasse spart bis zu 50 % an Farbstoffen. Weitere Chemikalien, Energie und vor allem eine enorme Menge an Abwässern aus dem nachträglichen Färbeprozess entfallen durch diese Technologie vollständig.

Textilien aus einer Mischung aus spinngefärbten Polyester- und Viskosefasern verbinden die Vorteile beider Fasern: Sie sind pflegeleicht und formstabil, fühlen sich dabei aber angenehm auf der Haut an und bieten hohen Tragekomfort. Sie sind ideal für alle Anwendungen, die große Mengen an Stoff in einer exakt definierten Farbnuance benötigen und dabei Komfort und Trageeigenschaften nicht vernachlässigen dürfen, wie etwa Berufskleidung oder Uniformen, aber auch Möbelstoffe.

30. August 2019
Viskosespezialfasern aus Kelheim: Biobasierte High-Tech Werkstoffe auf der COMPOSITES EUROPE

Der Ruf nach der Substitution von erdölbasierten Substanzen durch Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen wird immer lauter – auch auf der COMPOSITES EUROPE, bei der Funktionalität und Performance modernster Werkstoffe im Fokus stehen.
Die Viskosespezialfasern des Bayerischen Herstellers Kelheim Fibres schlagen hier zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie sind aus reinem Holz-Zellstoff hergestellt und tragen das FSC®– bzw. PEFCTM-Siegel, welche beide für nachhaltige und verantwortungsbewusste Waldwirtschaft stehen. Die Fasern sind als kompostierbarer Werkstoff nachgewiesen, werden also am Ende ihrer Lebensdauer vollständig biologisch abgebaut und leisten damit einen Beitrag zur Reduzierung von Plastikmüll und Mirkoplastikverschmutzung.
Gleichzeitig können die Spezialfasern auf Kundenwunsch maßgeschneidert werden und ermöglichen die Herstellung zukunftsträchtiger Werkstoffe mit integrierter Funktionalität. Dafür hat Kelheim Fibres verschiedene Optionen im Gepäck: So bieten die Kelheimer zum Beispiel Kurzschnitt-Fasern an, die in karbonisierter Form in Compounds eingearbeitet werden und dort elektromagnetische Abschirmung oder auch elektrische Leitfähigkeit erzeugen können.
Einen ähnlichen Effekt verfolgt man auch mit der Spezialfaser Electra, eine Viskosefaser mit elektrisch leitendem Additiv im Inneren der Faser.
Beschränken wollen sich die Faserexperten aber darauf nicht: „Wir möchten auf der Composites Europe 2019 neue Ideen generieren und Enwicklungspartnerschaften fördern“, erklärt Dr. Roland Scholz aus dem F&E-Team der Bayern. „Darauf sind wir mit unseren Labors und Pilotanlagen in Kelheim ausgerichtet – und der Kunde profitiert vom Mehrwert einer auf seine Bedürfnisse zugeschnittenen Faser.“
Kelheim Fibres freut sich auf viele interessante Begegnungen an Stand A36 (Bayern Innovativ) in Halle 7.

30. Juli 2019
Viskosespezialfasern gegen Betrug mit Bio-Baumwolle

Eine detektierbare Viskosefaser mit individuellem Fingerabdruck stellt Alexander Bachmann, Business Manager bei Kelheim Fibres, auf dem diesjährigen Global Fiber Congress in Dornbirn vor. Damit adressiert der niederbayerische Viskosespezialfaserhersteller ein wachsendes globales Problem: Allein bei Bio-Baumwolle lädt die rasant steigende Nachfrage bei gleichzeitig rückläufigem Produktionsvolumen geradezu zu Betrug und Fälschung ein, aber auch andere hochwertige Textilien werden in großem Stil gefälscht.

Kelheim Fibres liefert Viskose-Spezialfasern, die durch dauerhaft und stabil eingesponnene Pigmente als „Markerfasern“ dienen können. Diese Markerfasern werden schon vor der Garnherstellung beigemischt und gewährleisten eine eindeutige Identifikation und Rückverfolgbarkeit durch die gesamte textile Kette bis zum Endprodukt. Dabei dauert der Echtheitstest via Scanner nur eine Sekunde und hinterlässt keinerlei Schäden am Produkt.

Die Kelheimer Markerfaser bietet Schutz vor Betrug – Schutz in ganz anderer Hinsicht, nämlich vor Keimen, bietet Danufil® QR, die Dr. Roland Scholz aus dem F&E-Team von Kelheim Fibres vorstellt: Diese Faser wurde speziell für den Einsatz in Desinfektionswischtüchern kreiert. Im Gegensatz zu Standard-Viskose bindet die positiv geladene Danufil® QR weniger als 10 % der „Quats“ (Quarternäre Ammoniumverbindungen, ein gängiges Desinfektionsmittel). So ermöglicht Danufil® QR die Herstellung von effektiven Desinfektionswischtüchern aus biologisch abbaubaren Viskosefasern, was insbesondere bei diesen Produkten für den Einmalgebrauch ein klarer Umweltvorteil ist. Für diese Neuentwicklung wurde Kelheim Fibres kürzlich mit dem World of Wipes Innovation Award der INDA ausgezeichnet.

Die Faserexperten von Kelheim Fibres sind an Stand 19 auf dem Dornbirn Global Fiber Congress vertreten.

3. Juli 2019
Kelheim Fibres gewinnt World of Wipes Innovation Award

Dem bayerischen Hersteller von Viskosespezialfasern wurde im Rahmen der World of Wipes in Atlanta, USA, der World of Wipes Innovation Award verliehen.

Die Auszeichnung würdigt die Faserneuentwicklung Danufil®QR, eine positiv geladene Viskosefaser, die speziell für den Einsatz in Desinfektionswischtüchern kreiert wurde: Sie ist die weltweit einzige Viskosefaser, die – im Gegensatz zu Standard-Viskose – weniger als 10 % der „Quats“ (Quaternäre Ammoniumverbindungen) bindet, so dass dieses gebräuchliche Desinfektionsmittel im Tuch effektiv seine Wirkung entfalten kann. Danufil® QR-Fasern bestehen vollständig aus dem erneuerbaren Rohstoff Zellulose und sind damit zu 100 % biologisch abbaubar. Sie können mit allen Nonwovens-Technologien problemlos verarbeitet werden.

Der jährlich verliehene WoW Innovation Award zeichnet Produkte aus, die neue Anwendungsfelder für Nonwovens erschließen und dabei durch Kreativität, Einzigartigkeit und technische Raffinesse bestechen. Das Besondere dabei: Ein Drittel der Stimmen kommt direkt von den WoW-Teilnehmern.

„Produktinnovationen haben nur eine Berechtigung, wenn sie in der Praxis funktionieren und einen Mehrwert bringen. Daher freut uns diese Anerkennung aus der Industrie ganz besonders“, so
Matthew North, Commercial Director bei Kelheim Fibres. Außerdem sieht er den Award als eine Bestätigung der Firmenstrategie: Nach einem großen Brand im Oktober 2018 baut Kelheim Fibres derzeit seine Faserproduktion wieder auf.

„Wir ergreifen die historische Chance, unsere Produktion auf den neuesten Stand der Technik zu bringen und nach modernsten Umweltstandards auszurichten. Gleichzeitig haben wir die erzwungene Produktionspause auch genutzt, um noch stärker als bisher an Faserneuentwicklungen und Prozessverbesserungen zu arbeiten. „Coming back stronger“ bleibt unser Motto!“

5. Juni 2019
Kelheim Fibres tritt CanopyStyle-Initiative zum Schutz bedrohter Wälder bei

Auf dem CanopyStyle Brand Summit in Shanghai hat der deutsche Viskosefaserhersteller Kelheim Fibres den Beitritt zur CanopyStyle-Initiative bekannt gegeben. Die CanopyStyle-Initiative hat zum Ziel, durch lückenlose Dokumentation der Lieferkette sicher zu stellen, dass kein Holz aus geschützten und bedrohten Wäldern zur Produktion von Viskosefasern ver-wendet wird. Die Initiative wird von zahlreichen führenden Bekleidungsmarken, darunter H&M, Zara und Levi Strauss, unterstützt.

Kelheim Fibres unterliegt als europäischer Hersteller der strengen EU-Holzschutzverordnung und setzt bereits seit Jahren ausschließlich Zellstoff aus nachhaltig bewirtschafteter Forst-wirtschaft mit FSC®– oder PEFC™-Zertifizierung ein. Für das Unternehmen ist der Beitritt zur CanopyStyle-Initiative ein logischer Schritt für mehr Transparenz gegenüber Kunden und der Öffentlichkeit.

„Wir haben uns in den vergangenen Monaten besonders intensiv mit dem Thema Nachhal-tigkeit beschäftigt und dabei einige Belege zusammengetragen, dass wir in vielen Bereichen bereits branchenweit führend sind! Das wollen wir in Zukunft nicht nur vermehrt kommu-nizieren, sondern wir wollen auch verstärkt daran arbeiten die Position von Kelheim Fibres als nachhaltigster Hersteller von Viskosefasern konsequent auszubauen. Der Beitritt zur Canopy-Style-Initiative ist ein erster Schritt und weitere werden folgen!“ so Matthew North, Commercial Director bei Kelheim Fibres.

4. Juni 2019
Kelheim Fibres veröffentlicht Wood Sourcing Policy
2. Mai 2019
Nachhaltiger denn je – Viskosespezialfasern von Kelheim Fibres

Nach einem großen Brand im Herbst 2018 baut der bayerische Traditionshersteller Kelheim Fibres das Herzstück seiner Viskosefaserproduktion derzeit neu auf. Dabei setzt man auf Anlagen auf dem neuesten Stand der Technik und insbesondere auf ressourcenschonende und umweltfreundliche Produktionstechnologie.
Dabei bestehen die Viskosespezialfasern von Kelheim Fibres zu 100 % aus Zellulose, einem nachwachsenden Rohstoff, und sind daher auch vollständig biologisch abbaubar. Sie bieten eine umweltfreundliche Alternative zu erdölbasierten Fasern, insbesondere bei Endprodukten für den bequemen Einmal-Gebrauch wie das etwa bei Vlies- und Hygieneanwendungen häufig der Fall ist.
Zu den Kelheimer Spezialfasern für diesen Bereich gehören die renommierte Galaxy®, die weltweit führende Viskosefaser für die Tamponherstellung, aber auch Kurzschnittfasern, die speziell für moderne Wet-Laid-Anlagen designt wurden. Diese Fasern ermöglichen die Herstellung von absolut kunststofffreien und auch toilettengängigen Tüchern aus 100 % Zellulose.
Auch bei Textilien schätzen Verbraucher natürliche Materialien. Das Kelheimer Angebot an Spezialfasern für die Textilindustrie schließt spinngefärbte Typen ein, ebenso wie die bekannten Markenfasern VILOFT® und VISETA®: Die Flachfaser VILOFT® bildet im Garn kleine Hohlräume, die ein Gewebe besonders atmungsaktiv und komfortabel machen – sie ist ideal für warme, körpernahe Wohlfühlkleidung.
VISETA® ist 50 % feiner als Seide und verleiht Kleidung einen fließenden Fall und einen weichen, natürlich luxuriösen Griff.
Diese und weitere Viskosespezialfasern präsentiert Kelheim Fibres auf der ITMA 2019 in Halle H3 an Stand Nr. D213.

25. März 2019
Hochleistungsdämmstoffe, Desinfektionswischtücher und Lieferkettentransparenz – Kelheim Fibres mit innovativen Faserlösungen auf der Techtextil

Hochleistungsdämmstoffe, Desinfektionswischtücher oder Lieferkettentransparenz – für diese und noch mehr Themen präsentiert der Viskosefaserhersteller Kelheim Fibres Lösungen auf der diesjährigen Techtextil. Einen Beitrag zur Energieeinsparung liefert Kelheim Fibres mit Viskose-Trockenkurzschnitt: Diese Fasern mit sehr feinem Titer werden gemeinsam mit pyrogener Kieselsäure zu Vakuumisolationspaneelen verarbeitet. Die Viskosefasern dienen dabei als Armierung und erlauben aufgrund ihres speziellen Charakters dauerhafte Dimensionsstabilität.
Vakuumisolationspaneele bieten die gleiche Isolationswirkung wie Steinwolle mit nur einem Zehntel der Materialstärke und finden ihren Einsatz z.B. in Kühl- und Gefriergeräten, aber ebenso in der Gebäudeisolation. Kühlkettensensible Transportlogistik ist ein weiterer interessanter Zukunftsmarkt für diese Spezialfasern. Frisch aus dem F&E-Labor der Niederbayern kommt die Spezialfaser Danufil® QR, die eigens für den Einsatz in Desinfektionswischtüchern entwickelt wurde. Während Standard-Viskose aufgrund ihrer negativen Ladung bis zu 80 % der sogenannten „Quats“ (Quarternäre Ammoniumverbindungen, ein gebräuchliches Desinfektionsmittel) bindet und so die desinfizierende Wirkung des Tuchs beeinträchtigt, kann die positiv geladene Danufil® QR diesen unerwünschten Effekt auf weniger als 10 % reduzieren. Weichheit, gute Feuchtigkeitsaufnahme und vollständige biologische Abbaubarkeit sind die typischen Vorteile von Viskose, von denen mit dem Einsatz von Danufil® QR nun auch Desinfektionswischtücher profitieren können.
Auch mit Lieferkettentransparenz und Fälschungssicherheit beschäftigen sich die Viskoseprofis: Eine Markerfaser aus Viskose ermöglicht die für das Auge unsichtbare, aber eindeutige und sogar kundenspezifische Kennzeichnung von Produkten. So kann die Nachverfolgbarkeit eines Produktes gewährleistet werden – und Kunden und Hersteller können vor möglichen wirtschaftlichen Schäden durch Plagiate geschützt werden. Neben diesen Faserneuheiten haben die Kelheimer auf der Techtextil viele bewährte Spezialfasern im Gepäck, ebenso wie zahlreiche neue Entwicklungsprojekte.
Das zeigt laut Matthew North, Commercial Director bei Kelheim Fibres, die Aufbruchsstimmung, die gerade in Kelheim herrscht: Nach einem Brand in der Faserproduktion im vergangenen Oktober wird dort gerade schrittweise die Produktionskapazität wiederaufgebaut. Inzwischen arbeiten bereits fünf Straßen, was rund 50 % der früheren Kapazität entspricht. Der gesamte Prozess soll Mitte 2020 abgeschlossen sein.
„Bis dahin konzentrieren wir alle freien Kräfte auf die Kreation neuer Fasern und die Erschließung neuer Produktfelder, so dass wir künftig mit hochmodernen Produktionslinien, mehr als 80 Jahren Erfahrung und zahlreichen Faserinnovationen durchstarten können,“ so Matthew North. „‚Coming back stronger‘ ist das Motto, das wir uns für 2019 auf unsere Fahnen geschrieben haben.“
Kelheim Fibres ist auf der Techtextil in Halle 3,1 an Stand F23 zu finden.

30. Januar 2019
Kelheim Fibres‘ neue Spezialfaser Danufil® QR Finalist bei den IDEA 2019 Achievement Awards

Nach einem Brand in der Produktion von Kelheim Fibres im vergangenen Oktober sind die Bayerischen Viskosefaserspezialisten derzeit dabei, ihre Produktionskapazität von aktuell rund 40 % schrittweise wieder ganz aufzubauen. Dieser Prozess soll Mitte 2020 abgeschlossen sein.
Kelheim Fibres konzentriert sich dabei ganz bewusst auf die Chancen, die der nötige Neuaufbau bietet: „Wir werden uns künftig noch mehr als bisher auf Spezialfasern konzentrieren. Diese Strategie in Verbindung mit neuen, hochmodernen Produktionslinien, einer noch besseren Umweltperformance und mit unseren über 80 Jahren Erfahrung in der Viskosefaserproduktion wird uns in Zukunft noch stärker und unser Geschäft noch solider machen“, erklärt Matthew North, Commercial Director bei Kelheim Fibres. „„Coming back stronger“ ist das Motto, das wir uns für 2019 auf unsere Fahnen geschrieben haben.
Die IDEA19 bietet die ideale Plattform, um das unter Beweis zu stellen: Hier präsentiert Kelheim Fibres mit Danufil® QR eine neue Faserspezialität, die speziell für den Einsatz in Desinfektionswischtüchern entwickelt wurde. Während Standard-Viskose aufgrund ihrer negativen Ladung bis zu 80 % der sogenannten „Quats“ (Quarternäre Ammoniumverbindungen, ein gebräuchliches Desinfektionsmittel) bindet und so die desinfizierende Wirkung des Tuchs beeinträchtigt, kann die positiv geladene Danufil® QR diesen unerwünschten Effekt auf weniger als 10 % reduzieren.
Weichheit, gute Feuchtigkeitsaufnahme und vollständige biologische Abbaubarkeit sind die typischen Vorteile von Viskose, von denen mit dem Einsatz von Danufil® QR nun auch Desinfektionswischtücher profitieren können.
Damit konnte die neue Spezialfaser bereits ein Expertengremium überzeugen: Danufil® QR wurde als Finalist im Bereich Rohstoffe für die IDEA Achievements Awards ausgewählt.
Neben Danufil® QR hat das Team von Kelheim Fibres in Miami noch viele weitere – altbewährte wie neue – Spezialitäten im Gepäck, so etwa die Spezialfaser Galaxy®, die weltweit führende Tamponfaser, oder VILOFT® Kurzschnitt für die Herstellung von toilettengängigen Feuchttüchern.
Das Team von Kelheim Fibres freut sich auf interessierte Besucher auf der IDEA19 in der Halle B an Stand Nr. 834.

24. Oktober 2018
Brand in der Viskosefaserproduktion von Kelheim Fibres

Am Sonntag, den 14. Oktober, brach gegen 10:00 Uhr ein Feuer im Herzstück der Faserproduktion von Kelheim Fibres aus. Die firmeneigene Werksfeuerwehr konnte das Feuer mit der Unterstützung von Feuerwehren aus der Umgebung gegen 13:00 Uhr löschen. Dabei erlitt ein Mitarbeiter leichte Verletzungen, Schwerverletzte gab es nicht. Auch zu umweltgefährdenden Emissionen kam es nicht.

Das Feuer hat einige Teile der Faser-Spinnstraßen stark beschädigt, insbesondere die elektrische Verkabelung, und auch strukturelle Schäden in Teilen des Spinnsaals hinterlassen. Derzeit arbeiten zwei Spezialisten-Teams daran, das Gebäude zu sichern, Rückstände des Brandes zu entfernen und den Produktionsbereich zu reinigen.

Nach einer ersten Bewertung des entstandenen Schadens wurde ein vorläufiger Plan für die Wiederinbetriebnahme der Produktionsstraßen entwickelt. Der Plan sieht vor, die beiden ersten Linien Ende Oktober 2018 wieder anzufahren, weitere zwei Ende November 2018. Vier Linien sollen vier Monate später folgen und die beiden verbleibenden schließlich acht Monate später.

Kelheim Fibres ist in direktem Kontakt mit ihren Kunden und hat sie über die voraussichtlichen Auswirkungen des Brandes auf die Liefersituation informiert.

3. September 2018
Kaum zu sehen, aber wirkungsvoll: Kelheim Fibres stellt transparente Viskose-Spezialfaser in Dornbirn vor

Die Viskosefaser „Leonardo“ des bayerischen Spezialfaserherstellers Kelheim Fibres ist eine extrem glatte und flache Viskosefaser mit einem Breite-Dicke-Verhältnis von bis zu 1:40. Diese besondere Geometrie mit den parallelen Seiten verleiht der Faser ihre einzigartigen Charakteristiken:
In Vliesstoffen punktet sie durch ihre Hautfreundlichkeit und die gute Feuchtigkeitsaufnahme, typische Eigenschaften von Viskosefasern, die hier noch verbessert werden konnten. Im Gegensatz zu anderen Viskosefasern besticht Leonardo darüber hinaus aber auch durch sehr hohe Transparenz – eine Eigenschaft, die insbesondere in kosmetischen Tuchmasken auf dem asiatischen Markt stark nachgefragt ist. Eine transparente Gesichtsmaske suggeriert nicht nur eine hohe Feuchtigkeitsbeladung, sie ermöglicht auch ein unauffälliges Tragen der Maske in Alltagssituationen. Auch in anderen Nonwovens-Anwendungen kann Transparenz Vorteile bieten, etwa in Teebeuteln, durch die man den Inhalt sehen kann. Der mögliche Einsatzbereich beschränkt sich aber nicht nur auf Nonwovens: In Textilen kann die transparente Leonardo-Faser in Effektgarnen für einen speziellen Look sorgen.
Dabei besteht Leonardo – wie alle Viskosespezialitäten von Kelheim Fibres – zu 100 % aus dem nachwachsenden Rohstoff Zellulose und ist somit auch vollständig biologisch abbaubar.
Dr. Ingo Bernt aus dem F&E-Team des bayerischen Faserexperten wird Leonardo beim diesjährigen Global Fiber Congress in Dornbirn dem Fachpublikum vorstellen. Für weitere Gespräche und mit vielen weiteren Spezialfasern im Gepäck stehen er und seine Kollegen während des Kongresses am Infostand von Kelheim Fibres gerne zur Verfügung.

19. Juli 2018
Kelheim Fibres‘ Viskose-Spezialfaser VILOFT® mit dem „Leuchturm“ des Umweltcluster Bayern ausgezeichnet

Das Projekt „Biologisch abbaubares feuchtes Toilettenpapier mit der Viskose-Spezialfaser VILOFT®“ des bayerischen Viskosefaserherstellers Kelheim Fibres wurde mit dem „Leuchtturm“ des Umweltcluster Bayern ausgezeichnet. Feuchte Toilettentücher mit der VILOFT®-Kurzschnittfaser lösen sich aufgrund des speziellen Faserquerschnitts im Abwasserstrom sehr schnell auf und können daher bequem über die Toilette entsorgt werden. Da VILOFT® zu 100 % aus Zellulose besteht, sind die Tücher auch vollständig biologisch abbaubar und stellen so weder eine Belastung für die Abwassersysteme noch für die Umwelt dar.
Die Auszeichnung Leuchtturmprojekt wird jährlich vom Umweltcluster Bayern an besonders herausragende Umwelttechnologie-Projekte mit Signalwirkung verliehen, die bereits erfolgreich umgesetzt wurden und wirtschaftlich arbeiten.
„Wir beschäftigen uns seit mehr als zehn Jahren mit dem Thema „toilettengängige Feuchttücher“. Inzwischen gibt es gute Lösungen und wir sind stolz, dass wir mit unseren Fasern Wasserwirtschaft und Umwelt unterstützen können. Neben der technischen Lösung ist aber auch die Bewusstseinsbildung bei den Verbrauchern eine der großen Herausforderungen bei diesem Thema – die Auszeichnung als Leuchtturmprojekt leistet dazu einen wertvollen Beitrag und wir sind stolz, als Vorzeigeprojekt ausgewählt worden zu sein!“, freut sich Matthew North, Commercial Director bei Kelheim Fibres, über den Preis.

Bei der Preisverleihung(v.l.n.r.):
Marcus Neppl (WILO SE), Richard Hummel, Anke Pelz (Stadtentwässerung Nürnberg), Dr. Stephanie Kauf-Schraml (Schraml GmbH), Matthew North (Kehlheim Fibres GmbH), Mario Hübner (WILO SE), Prof. Reinhard Büchl (Clustersprecher).
Foto: © Umweltcluster Bayern.

19. April 2018
Kelheim Fibres mit Viskosefasern für Desinfektionstücher und vielen anderen Spezialitäten auf der ANEX

Eine der neuesten Entwicklungen aus dem Hause Kelheim Fibres werden die bayerischen Viskose-Spezialfaserhersteller auf der diesjährigen ANEX zum ersten Mal einem breiten Fachpublikum vorstellen: Die Spezialfaser Danufil® QR ist perfekt abgestimmt auf den Gebrauch in Desinfektionstüchern, einem Anwendungsbereich, in dem Viskosefasern bisher trotz ihres hervorragenden Fluidmanagements kaum punkten konnten.
Der Grund dafür: Standardviskosefasern binden aufgrund ihrer negativen Ladungen die sogenannten Quats (quartäre Ammoniumverbindungen), häufig verwendete desinfizierende Wirkstoffe mit positiver Ladung, an sich, so dass diese für ihren eigentlichen Zweck nicht mehr zur Verfügung stehen. Bis zu 80 % der Wirkung gehen so verloren! Diesem Missstand macht die positiv geladene Spezialfaser Danufil® QR nun ein Ende, indem es den unerwünschten Effekt auf unter 10 % reduziert. Damit erweitert Kelheim Fibres seine ohnehin schon vielfältige Produktpalette, insbesondere im Bereich Wipes und Hygiene. Ein anderes Beispiel ist die flache Kurzschnittfaser VILOFT®, mit der Veröffentlichung der neuesten Flushability-Guidelines (GD 4) durch die INDA/EDANA aktueller denn je. VILOFT® Kurzschnittfasern ermöglichen die Herstellung spülbarer Feuchttücher, die sich im Abwassersystem so schnell auflösen, dass auch die deutlich strengeren Anforderungen der GD 4 sicher eingehalten werden können. Natürlich bestehen VILOFT®-Fasern wie alle anderen Fasern aus dem Hause Kelheim vollständig aus Zellulose und sind damit in kurzer Zeit vollständig biologisch abbaubar, was einer weiteren Anforderung der Flushability-Guidelines entspricht – und einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leistet: Nur wenn wir synthetische Materialien durch biobasierte Stoffe ersetzen, können wir den Kunststoffmüll in der Umwelt und insbesondere in den Weltmeeren verringern! Ebenfalls im Gepäck der Kelheimer ist natürlich auch die etablierte Spezialfaser Galaxy®, die weltweit führende Viskosefaser für Tampons und alle Anwendungen, in denen erhöhte Saugfähigkeit gefordert ist, sowie viele andere Viskosespezialitäten.
Das Team von Kelheim Fibres freut sich auf zahlreiche Besucher an Stand 737 in der East Hall 1.

10. April 2018
Jubiläum bei Kelheim Fibres

Am Montag, den 09. April, wurde beim Spezialfaserhersteller Kelheim Fibres die vier-millionste Tonne Viskosefasern hergestellt!
Die „Jubiläumstonne“ wurde auf der Straße 2 produziert und ist vom Typ Galaxy® – passend, findet Produktionsleiter Konrad Brunner: „Diese Fasertype geht in die Tamponindustrie, eines unserer wichtigsten Standbeine. Die Faser vereint unsere Stärken: Weltweit einzigartige, patentierte Fasereigenschaften treffen auf Produktionsbedingungen, die den strengen Hygieneanforderungen dieses sensiblen Endprodukts gerecht werden. Nicht umsonst haben wir uns hier eine weltweit führende Position erarbeitet.“
Wenn man bedenkt, dass alleine aus einer Tonne Viskosefasern rund 5.000 T-Shirts oder sogar 500.000 Tampons gefertigt werden können, dann hat man vielleicht eine kleine Vorstellung davon, wie viele Menschen auf der ganzen Welt schon mit den Kelheimer Viskosefasern in Berührung gekommen sind.
Auch Geschäftsführer Craig Barker ist stolz auf das „Jubiläum“: „Sicherlich gibt es größere Viskosefaseranlagen als unsere. Fabriken, die die gleiche Menge an Fasern in kürzerer Zeit produzieren können. Aber es gibt niemanden sonst, der über 80 Jahre Erfahrung in jede seiner Fasern stecken kann. Bei uns arbeiten Familien zum Teil schon in der dritten oder gar vierten Generation. Diese Verbundenheit der Mitarbeiter zum Unternehmen, ihr Engagement und ihr Know-How sind eine tragende Säule unseres Erfolgs: Gemeinsam mit unserer konsequenten Innovations-Strategie und mit unseren kleineren und flexiblen Produktionsstraßen machen uns vor allem unsere Mitarbeiter zum weltweit führenden Hersteller von Viskose-Spezialfasern. Diese Position weiter auszubauen, das ist unser Ziel bis zur fünf-millionsten Tonne und darüber hinaus!“

Produktionsleiter Konrad Brunner (rechts) und ein Teil seines Teams stellen die 4.000.000. Tonne Viskosefasern aus Kelheim vor.

7. März 2018
Kelheim Fibres mit dem USDA Certified Biobased Product Label ausgezeichnet

Der Bayerische Hersteller von Viskosespezialfasern Kelheim Fibres wurde mit dem „USDA Certified Biobased Product“-Label des US-Landwirtschaftsministeriums ausgezeichnet. Die Produkte DANUFIL®, GALAXY® und VILOFT® können nun mit diesem Zeichen ihren biobasierten Ursprung betonen. Die unabhängige Überprüfung erfolgt durch das USDA BioPreferred®-Programm, eine Initiative aus dem amerikanischen Agrargesetz von 2002 (erweitert 2014). Eines der Ziele des USDA BioPreferred-Programms ist die Entwicklung, den Kauf und Gebrauch von biobasierten Produkten zu fördern. Der Gebrauch von biobasierten und damit erneuerbaren Materialien verringert den Bedarf an nichterneuerbaren, erdölbasierten Chemikalien.
Sie spielen eine zunehmend wichtige Rolle bei der Reduktion der Treibhausgase, die den globalen Klimawandel vorantreiben. Biobasierte Produkte sind preislich wettbewerbsfähig, leicht verfügbar und schneiden im Hinblick auf ihre Performance genauso gut oder besser ab als ihre herkömmlichen Gegenstücke.
„Unsere Fasern werden vollständig aus Holz-Zellstoff gemacht. Sie verbinden perfekt die Vorteile eines Produkts aus erneuerbaren Rohstoffen mit den Möglichkeiten der industriellen Produktion wie etwa der gleichbleibenden Qualität oder der Anpassungsmöglichkeiten an die Kundenbedürfnisse.“, sagt Horst Wörner, Business Manager bei Kelheim Fibres. „Eine richtige und verständliche Kennzeichnung biobasierter Produkte hilft Bewusstsein zu schaffen für die Vorteile solcher Artikel. Das “USDA Certified Biobased Product”-Label ergänzt hier hervorragend unsere bisherigen Auszeichnungen wie z.B. das „kompostierbar“-Zeichen oder das OK biodegradable MARINE-Zertifikat.“
„Wir gratulieren Kelheim Fibres zum USDA Certified Biobased Product Label“, so Kate Lewis vom USDA BioPreferred Programm. „Produkte von Kelheim Fibres tragen zu einem stetig wachsenden Markt bei, der unsere Abhängigkeit von Erdöl verringert.“

Um mehr über das “USDA Certified Biobased Product”-Label zu erfahren, besuchen Sie www.biopreferred.gov oder folgen Sie auf Twitter http://twitter.com/BioPreferred

18. Dezember 2017
Desinfektionswipes mit Viskose: Kelheim Fibres entfesselt Quats

Mit der neu entwickelten Viskosespezialität Danufil® QR meistert Kelheim Fibres eine Herausforderung im Bereich Desinfektionswipes. Bisher war der Einsatz von Viskosefasern – trotz der hervorragenden Fluidhandling-Eigenschaften von Viskose – in Desinfektionswipes ungünstig, da die Fasern bestimmte desinfizierende Wirkstoffe binden, was die Funktion der Tücher stark beeinträchtigt.

Bei diesen Wirkstoffen handelt es sich um quartäre Ammoniumverbindungen. Diese sogenannten „Quats“ enthalten eine positive Ladung. Die Standard-Viskosefaser ist leicht negativ geladen, weshalb bis zu 80 % der Quats fest an die Faser gebunden werden und dann für die eigentliche Funktion nicht mehr zur Verfügung stehen.

Mit der Viskosefaser Danufil® QR haben die bayerischen Faserexperten jetzt eine positiv geladene Viskosefaser entwickelt, die den unerwünschten Effekt auf unter 10 % reduzieren kann. So bleibt der weitaus größte Teil des Wirkstoffes für die eigentliche Anwendung verfügbar. Danufil® QR erhält ihre Funktionalität durch die Einlagerung eines – vollständig biologisch abbaubaren – Additivs ins Innere der Faser. Die Funktion ist somit gleichmäßig in der gesamten Faser verteilt und kann auch nicht aus dem Material migrieren.

Während Viskose in anderen Anwendungen in Hygiene, Medizin oder Lebensmittel längst eine feste Größe ist, bietet Danufil® QR damit die bekannten Vorteile von Viskosefasern – wie Saugfähigkeit, Weichheit und Hautfreundlichkeit – erstmals auch für die konkrete Anwendung in Desinfektionswipes.

Gerade bei bequemen Einwegartikeln punkten die Kelheimer Viskosefasern aber auch unter dem Umweltaspekt: Danufil® QR besteht zu 100 % aus nachwachsenden Rohstoffen. Der Zellstoff kommt ausschließlich aus FSC®– bzw. PEFCTM-zertifizierten Quellen.

Übrigens: Danufil® QR hat die ersten Schritte in der Praxis bereits erfolgreich gemeistert – Mustermengen für Tests sind sofort verfügbar.

5. September 2017
„OK biodegradable MARINE“-Zertifikat für Kelheims VILOFT®-Faser

Der Kelheimer Viskose-Spezialfaser VILOFT® wurde das „OK biodegradable MARINE“-Zertifikat der belgischen Zertifizierungsorganisation Vinçotte verliehen. Dazu wurden die Fasern nach internationalen Standards getestet und es wurde bestätigt, dass sie sich in Meerwasser auf natürlichem Wege vollständig abbauen.
Die VILOFT®-Kurzschnittfasern des bayerischen Viskosespezialisten Kelheim Fibres wurden speziell für den Gebrauch in toilettengängigen Feuchttüchern entwickelt.
Typisch für diese Spezialfasern sind ihr flacher Querschnitt und die kurze Faserlänge – zwei Eigenschaften, die besonders vorteilhaft für eine schnelle Auflösung von Feuchttüchern sind. Tücher aus VILOFT® und Zellulose können das zunehmende Problem von blockierten Pumpen in den Kläranlagen verhindern.
Jenseits der örtlichen Klärsysteme gibt es einen zweiten, ebenso wichtigen Aspekt der Entsorgung von Feuchttüchern: Weltweit werden jährlich rund 1,1 Millionen Tonnen Nonwovens zu verschiedenen Vliestüchern verarbeitet, wovon die Mehrheit auf Mineralöl basiert. Ein Großteil davon wiederum wird in der Babypflege oder der persönlichen Hygiene eingesetzt; für diese Tücher besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit der falschen Entsorgung, also etwa via Toilette. Teilweise werden sie sogar einfach in der Natur weggeworfen. So gehören sie beispielsweise zu den am häufigsten gefunden Artikeln in Strandmüll.
Egal, ob durch die Kläranlage oder am Strand weggeworfen: Synthetische Tücher machen einen beträchtlichen Teil der riesigen Menge an Plastikmüll – Schätzungen variieren von 4,4 bis zu 13 Millionen Tonnen – aus, die jedes Jahr in unsere Ozeane gelangen und sie verschmutzen. Dieser „Marine Litter“ mit Abbauzeiten von bis zu 450 Jahren, stellt eine Bedrohung für Meereslebewesen dar und gelangt als Mikroplastik in unsere Nahrungskette – mit bisher größtenteils unerforschten Konsequenzen.
Das Recycling von Produkten der persönlichen Hygiene ist schwierig und so ist es am besten, die nicht biologisch abbaubaren Komponenten wo immer möglich durch abbaubare Materialien zu ersetzen, insbesondere bei Anwendungen des einmaligen Gebrauchs.
VILOFT® und Tücher aus VILOFT® und Zellulose sind vollständig biologisch abbaubar. VILOFT® besteht wie alle Viskosefasern aus Zellulose, dem am häufigsten vorkommenden Material in der Natur und dem nachwachsenden Rohstoff, aus dem alle Pflanzen bestehen. Biologische Zersetzung von Zellulose ist demnach einer der Standard-Prozesse in der Natur.
Das „OK biodegradable MARINE“-Zertifikat von Vinçotte ist – ebenso wie das „kompostierbar“-Siegel
der Kelheimer Fasern – ein weiterer Beleg für die hervorragende biologische Abbaubarkeit der Faser in verschiedenen Umgebungen.

24. August 2017
Viskosespezialitäten aus Kelheim – ein Lösungsansatz für ein globales Problem?

Marine Litter ist ein globales Problem, das immer mehr Aufmerksamkeit in der Presse auf sich zieht: Plastikmüll ist nicht nur unschön und eine Gefahr für Flora und Fauna – Unmengen kleinster Kunststoffpartikel schwimmen unerkannt in den Weltmeeren umher und gelangen so in unsere Nahrungskette.
Kelheim Fibres, weltweit führender Hersteller von Viskosespezialfasern, präsentiert ein Konzept, das dabei helfen kann, zumindest einen Teil der Verschmutzung von vornherein zu verhindern. Dabei geht es um den Ersatz herkömmlicher Feuchttücher, die für gewöhnlich einen erheblichen Anteil kunststoffbasierter Fasern enthalten, durch Feuchttücher aus der Kelheimer Viskosespezialfaser Viloft®-Kurzschnitt in Verbindung mit Zellstoff.
Beide Rohstoffe sind pflanzlicher Natur und damit vollständig biologisch abbaubar. Insbesondere im Bereich der feuchten Toilettenpapiere ist eine Entsorgung über die Toilette im wahrsten Sinne des Wortes naheliegend – im Gegensatz zu Tüchern mit Polyester ist das mit Tüchern aus Viloft®-Kurzschnitt ohne schlechtes Gewissen möglich. Denn die Faser punktet gleich doppelt: Weder muss man den Eintrag von Plastik-Partikeln in die Weltmeere fürchten, noch eine Verstopfung der privaten oder öffentlichen Abwassersysteme. Tücher aus Viloft®-Kurzschnitt lösen sich nämlich im Abwassersystem in so kleine Bestandteile auf, dass sie keinerlei Gefahr mehr für diese Anlagen darstellen.
Über den Kelheimer Beitrag zur Reduktion von Marine Litter spricht Business Manager Horst Wörner bei der 56. Internationalen Fasertagung in Dornbirn, Österreich.
Über weitere Innovationen des Bayerischen Faserspezialisten informieren seine Kollegen Dr. Nina Köhne und Dr. Roland Scholz in Dornbirn.
Dr. Köhne stellt das Ergebnis eines gemeinsamen Forschungsprojektes mit der Firma Resorba vor: Hier wurde – auf der Basis der Biopolymere Cellulose und Kollagen – ein multifunktionaler Wundverband kreiert, der mit seiner pH-Indikation und seinen gelbildenden und wundheilungsfördernden Eigenschaften den Konkurrenzprodukten deutlich überlegen ist.
Dr. Scholz spricht über Carbonfasern; die durch den Einsatz von Viskosefasern als Precursorfasern auch nachhaltig, nämlich aus dem nachwachsenden Rohstoff Cellulose, hergestellt werden können. Vorteil dabei: Durch zahlreiche Modifikationsmöglichkeiten bei der Viskosefaserherstellung kann der Verlauf der späteren Carbonisierung gezielt verändert werden. So konnte inzwischen zum Beispiel eine enorme Steigerung der Kohlenstoff-Ausbeute und eine Reduzierung unerwünschter Pyrolyseprodukte erreicht werden.
Neben den Vorträgen freut sich das F&E-Team des Bayerischen Viskosefaserspezialisten auf informative Gespräche am Unternehmensstand.

25. Juli 2017
Responsible Care: Kelheim Fibres punktet mit toilettengängigen Feuchttüchern und integrierter Produktpolitik

© Bayerische Chemieverbände

Über eine Auszeichnung für besonders gute integrierte Produktpolitik durfte sich Kelheim Fibres im Rahmen des Responsible-Care-Wettbewerbs 2017 vom VCI-Landesverband Bayern freuen. Thema des Wettbewerbs war „Kreislaufwirtschaft“ in den Responsible-Care-relevanten Handlungsfeldern Umweltschutz, Produktverantwortung und Dialog.
Kelheim Fibres, weltweit führender Hersteller von Viskosespezialfasern, konnte hier mit der eigens entwickelten Viskose-Kurzschnittfaser VILOFT® zur Herstellung von feuchtem Toilettenpapier punkten. Der Bedarf in diesem Segment steigt weltweit. Die Tücher aus Kelheimer Kurzschnitt lösen sich im Gegensatz zu herkömmlichen Feuchttüchern im Abwasser schnell auf und verhindern so ein Verstopfen der Pumpen in Abwassersystemen. Darüber hinaus – und ebenfalls im Gegensatz zu herkömmlichen handelsüblichen Produkten – sind diese Tücher vollständig biologisch abbaubar.
Damit bieten die Kelheimer Kurzschnitt-Fasern ein enormes Einsparpotential im Hinblick auf Energie und Instandhaltungskosten bei den regionalen Abwasserverbänden. Gleichzeitig lösen sie schon von vornherein das brisante Problem der zunehmenden Gewässerverschmutzung durch Mikroplastik und bieten so einen enormen Umweltvorteil.
Diese Tatsache überzeugte auch die Fachjury, die die eingereichten Projekte nach Qualität, Kreativität, Auswirkung und Beispielhaftigkeit beurteilte. Wörtlich heißt es in der Bewertung: „Das Projekt überzeugt durch die dargestellte integrierte Produktpolitik: Bereits beim Produktdesign steht der systemische Gedanke im Vordergrund. Es wird ein biopersistenter Stoff ersetzt. Durch diese Vermeidung von Abfall und Reststoffen entsteht deutschlandweit ein Einsparungspotential in kommunal genutzter Infrastruktur.“
Business Manager Horst Wörner freut sich: „Wir verfolgen das Thema „Flushable Wipes“ bereits seit Jahren. Mit VILOFT® bieten wir eine Lösung, die die Abwasserverbände weltweit schon seit Jahren fordern. Aber die Dimension des Problems und des entsprechenden Einsparpotentials ist leider noch nicht überall gleichermaßen bekannt. Der Responsible-Care-Preis bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und trägt hoffentlich auch zur Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit bei.“

Urkunde – Responsible Care

11. April 2017
Kelheimer Viskosespezialfasern – Mehrwert maßgeschneidert

Der übergreifende Charakter von Produktgruppen und Anwendungsbereichen ist laut eigener Aussage das Erfolgsrezept der Techtextil, der internationalen Leitmesse für technische Textilien und Vliesstoffe. Die Basis dafür wiederum liefert der bayerische Hersteller von Viskose-Spezialfasern Kelheim Fibres: Die äußerst umfangreiche Palette verschiedenster funktioneller Faserprodukte ist der Rohstoff für eine ganze Reihe unterschiedlichster technischer Anwendungen, von Nonwovens bis zu Funktions-Bekleidung und von Sportswear bis zur Filtration.

Commercial Director Matthew North sieht das Alleinstellungsmerkmal von Kelheim Fibres so: „Unsere eigentliche Stärke liegt darin, unsere Fasern ganz exakt an die Bedürfnisse unserer Kunden anzupassen, sei es an ihr Endprodukt oder an ihren Prozess. So generieren wir wirklichen Mehrwert für den Kunden und das ist die beste Grundlage für eine langfristige und erfolgreiche Zusammenarbeit.“ Dabei können die Kunden schon aus einer großen Auswahl an langjährig etablierten Kelheimer Marken – wie der äußerst vielseitigen Danufil® – oder innovativen Faserneuentwicklungen wählen: So zeigen die Bayern auf der Techtextil etwa die Faser Olea, die weltweit erste Viskosefaser mit inhärenter Hydrophobie, ebenso wie die Spezialität Bramante, die ganz im Gegensatz zu Olea über ein noch deutlich höheres Wasseraufnahmevermögen als eine Standard-Viskosefaser verfügt. Das ist möglich, weil Bramante Flüssigkeiten in Hohlräumen im Faserinneren speichert und sogar unter Druck dort behält. Somit ist Bramante ein idealer Rohstoff für wiederverwendbare Inkontinenzprodukte oder andere Hygieneartikel.

Eine ganz andere Zielrichtung verfolgt Danufil® BF, eine schwer entflammbare Viskosespezialität: Sie kann etwa in Form von Barrierevliesen in Matratzen, aber auch in Möbeln eingesetzt werden und so die Ausbreitung von Feuer verhindern helfen.

Allen Spezialfasern ist eines gemeinsam: Durch die gezielte Steuerung von Faserdimensionen und Faserquerschnitten oder durch den Einbau funktionaler Additive in die Fasermatrix bauen können die Kelheimer Faserprofis nicht nur zusätzliche neue Funktionalitäten in die Faser einbauen, sondern gleichzeitig die typischen Eigenschaften der Viskosefaser – wie z.B. Weichheit, Hautfreundlichkeit und Tragekomfort – erhalten.

Die Kelheimer Produkte punkten auch in Richtung Nachhaltigkeit, da sie zu 100 % aus Zellulose produziert werden, die nachhaltig angebaut wird und von den Organisationen FSC® und PEFCTM zertifiziert ist. Auch nach dem Gebrauch muss der Konsument bei der Entsorgung kein schlechtes Gewissen haben – die Fasern sind biologisch abbaubar und auch als kompostierbar zertifiziert.

Besuchen Sie Kelheim Fibres auf der Techtextil vom 09. – 12. Mai 2017 in Frankfurt, Halle 3.1, Stand F23 (Bayern Innovativ Stand)!

15. Februar 2017
Kelheim Fibres geht neue Wege im Innovationsmanagement – Open Innovation beim Faserspezialisten

Mit der Veranstaltung eines Ideenwettbewerbs zum Thema „100 % Cellulosefasern neu gedacht“ geht der Hersteller von Viskosespezialfasern Kelheim Fibres neue Wege.
Der Ideenwettbewerb war Teil des vom Bio-Campus Straubing ausgeschriebenen Gründerwettbewerbs „Plan B – Biomasse. Business. Bayern“ und stand unter der Schirmherrschaft von Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer.
„Ideen für neue Produkte und Anwendungsfelder kommen uns Entwicklern nicht einfach so im Traum, wir gehen da ganz gezielt und methodisch vor“, so Walter Roggenstein, Leiter der F&E bei den Bayerischen Faserprofis. „Für uns war dieser Ideenwettbewerb in Kooperation mit dem Biocampus Straubing ein Versuch, unseren Innovationsprozess zu beleben und nach außen zu öffnen.“ Matthew North, Commercial Director bei Kelheim Fibres, ergänzt: „Dabei ging es uns nicht nur um die konkreten Ideen – wir haben komplett neue Denkansätze und den Kontakt zu uns bisher fremden Branchen und Einsatzgebieten gewonnen. Und wir wollten vor allem auch die Gefahr der eigenen Betriebsblindheit auf diese Weise aushebeln.“
Vom Erfolg des Versuchs waren die Kelheimer äußerst positiv überrascht, und zwar vor allem von der Bandbreite der Ideen: Gut 20 verschiedene Vorschläge wurden eingereicht, dabei ging es von ganz einfachen, klar begrenzten und definierten Anwendungsvorschlägen bis hin zu visionären Zukunftsprodukten. Gleichermaßen unterschiedlich waren auch die Menschen hinter diesen Ideen: Vom Schüler über den erfahrenen Handwerker bis zum Akademiker reichten die Profile.
Als Sieger des Wettbewerbs durfte sich Dr. Jürgen Pettrak von der Straubinger Entwässerung und Reinigung über 2.500 Euro freuen. Seine Idee war es, Filter aus funktionalisierten Viskosefasern als vierte Klärstufe in Kläranlagen einzusetzen, welche die zunehmende Menge an endokrinen Stoffen aus dem Wasser filtern sollen. Diese endokrinen Stoffe gelangen durch den steigenden Einsatz von Medikamenten in Humanmedizin und Massentierhaltung in unser Wasser und können Folgen für das menschliche Erbgut haben.
Aber auch die anderen Vorschläge, die den Einsatz von Viskosefasern in umweltfreundlicher und gleichzeitig maßgeschneiderter Wundversorgung, in Halbzeugen mit aufgedruckten Leiterbahnen, in nachhaltigen Filzstiften, in Strohpressplatten im Objektbau oder auch eine Vermarktungsidee für regional hergestellte Faserprodukte adressieren, haben die Kelheimer begeistert und wurden mit weiteren Preisen ausgezeichnet.
„Diese tollen Ansätze werden bei uns nicht in der Schublade verschwinden“, verspricht Walter Roggenstein. „Ich bin überzeugt, dass aus dem einen oder anderen Gedanken ein Projekt und schließlich ein Produkt entstehen wird. Für uns wir haben aus dem Erfolg des Wettbewerbs den Entschluss gezogen, unseren Innovationsprozess auch weiterhin – nach innen und nach außen – zu öffnen.“

© Barbara Rötzer

Bei der Siegerehrung (vlnr): Walter Roggenstein (F&E-Leiter bei Kelheim Fibres), die Finalisten Familie Deinböck, Jörg Dörrstein, Dr. Albert Solleder, Christina Pop (in Vertretung für Dr. Pettrak), Sebastian Kehrer und Matthew North (Commercial Director bei Kelheim Fibres)

6. Februar 2017
Kelheim Fibres mit Neuem und Bewährtem auf der index17

Mit einer Mischung aus neuen und bewährten – kontinuierlich weiter entwickelten – Produkten präsentiert sich der Viskose-Spezialfaserhersteller Kelheim Fibres auf der index17 in Genf.
Ein großes Thema bleibt „Flushability“, also die Toilettengängigkeit von Feuchttüchern. Mit der flachen Kurzschnittfaser Viloft® bietet Kelheim Fibres die erste Viskosefaser für erwiesenermaßen schnell auflösbare Feuchttücher an. Aber darauf und auf den bereits mehr als zehn Jahren Erfahrung ruhen sich die Bayern nicht aus, im Gegenteil: Erst im vergangenen Jahr wurden gemeinsam mit dem lokalen Abwasserzweckverband und dem renommierten Pumpenhersteller WILO umfangreiche Tests durchgeführt.
„Wir wollten noch einen Schritt weiter gehen als die Tests in den Flushability-Guidelines verlangen und sehen, was in der Praxis, also im Kanalsystem, wirklich passiert. Im Gegensatz zu herkömmlichen (spunlace-)Tüchern, die in kurzer Zeit zu Verstopfungen und blockierten Pumpen führten, haben die Tücher aus Viloft® den Test mit Bravur bestanden. Und erst die enge Zusammenarbeit mit dem Abwasserzweckverband hat uns deutlich gezeigt, wie hoch der Schaden durch falsch entsorgte Feuchttücher in den Kläranlagen wirklich ist. Die erhöhten Wartungskosten machen allein in Deutschland jährlich knapp 200 Mio. Euro aus – und die bezahlt am Ende natürlich der Verbraucher“, so Matthew North, Commercial Director von Kelheim Fibres. Neben der guten Auflösbarkeit, die Pumpen schont, bieten die Feuchttücher aus Viloft® den Vorteil, dass sie kompostierbar sind: Sie bestehen zu 100 % aus Zellstoff und sind vollständig biologisch abbaubar.
Als weltweit wichtigster Lieferant von Viskosefasern für die Tamponindustrie bleiben Hygienefasern natürlich ebenfalls ganz oben auf der Agenda der Bayern. Die patentierte, extra saugfähige Spezialfaser Galaxy®, höchste Hygienestandards sowie ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse der Kunden ermöglichen hier dauerhafte Partnerschaften auf Augenhöhe – der kürzlich von P&G an Kelheim Fibres verliehene „External Business Partner Excellence Award 2016“ ist ein Beweis dafür. Aber auch vor ganz neuen Themen machen die innovativen Faserprofis keinen Halt: So hat die hauseigene F&E mit der Viskosefaser Electra eine Faser entwickelt, die in den unterschiedlichsten Bereichen zur Ableitung von statischen Ladungen eingesetzt werden kann. Aktuell wird der mögliche Einsatz dieser Faser in Verbindung mit sensiblen elektronischen Komponenten untersucht.
Kelheim Fibres präsentiert die genannten Produkte und viele weitere funktionalisierte Spezialfasern auf der index17 in Genf am Stand 2415.

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