Kelheim Fibres GmbH

Umweltschutz

Die sauberste Viskose der Welt.

Zertifikat FSC PEFC

Technologievorteil am Standort Deutschland

Kelheim Fibres produziert zu 100 % in Deutschland und ist somit zur Einhaltung strengster Umweltauflagen und Emissionsbegrenzungen verpflichtet. Um diese ambitionierten Ziele zu erreichen, wurden seit 2005 ca. 60 Mio. € in den betrieblichen Umweltschutz investiert. Die Investments minimieren nicht nur die Auswirkungen auf die Umwelt, sondern erhöhen gleichzeitig die Effizienz der Prozesse, so dass eine Produktion am Standort Deutschland trotz starker Konkurrenz aus Asien konkurrenzfähig bleibt.

60
Millionen Euro
in den betrieblichen Umweltschutz seit 2005

 

CO2- Emissionen

Kelheim Fibres betreibt zur Energieerzeugung ein modernes Gaskraftwerk, das mehr als 50 % geringere Emissionen aufweist als ein Braunkohlekraftwerk. Aufgrund seines Kraft-Wärme-Kopplungsprinzips zählt das Kraftwerk zu den sogenannten Hoch-Effizienzanlagen. Mit einem Gesamtwirkungsgrad von 80 % liegen die CO2-Emissionen 25 % unter denen von konventionellen Kraftwerken.

50 %
weniger CO2 durch Gas statt Kohle
25 %
weniger CO2 durch Kraft-Wärme-Kopplung
25 %
Reduktion der CO2-Emissionen am Standort Kelheim seit 2005
Schwefelemissionen

Der Einsatz und der Umgang von schwefelhaltigen Stoffen spielt bei der Herstellung eine entscheidende Rolle. Deshalb ist die Höhe der Schwefelemissionen ein wichtiges Kriterium zur Beurteilung einer nachhaltigen Viskosefaserproduktion. Kelheim Fibres erreicht mit seinem prozessintegrierten Ansatz durch den Betrieb von Rückgewinnungsanlagen und den modernsten Reinigungstechnologien einzigarte spezifische Schwefelemissionen. Damit schafft es Kelheim Fibres auch die strengeren und weit über den Stand der Technik hinausgehenden Grenzwerte der WHO für die umgebungsrelevanten Schwefelimmissionen einzuhalten.

45 %
Reduktion der Schwefelemissionen am Standort Kelheim seit 2010
Niedrigste Schwefelemissionen pro Tonne Faser in der Welt.
Abwasserreinigung

Kelheim Fibres war das erste Unternehmen, das in die hochmoderne und einzigartige Biohochreaktoren®-Technologie investierte. Mit 96 % Abbauleistung liegen diese deutlich über denen der konventionellen Abwasserreinigungsanlagen. Ihre Reinigungsleistung entspricht einer Kläranlage für eine Stadt von 160.000 Einwohnern. Ein enges Überwachungsnetz intern wie extern garantiert die stete Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte.


Modernster Stand der Technik

Reinigungsleistung 160.000 Einwohner

Engmaschiges Überwachungsnetz
Prozessintegrierter Anlagenbetrieb

Prozessintegrierte Philosophie bedeutet Ressourcen zu schonen, Emissionen und Abfallaufkommen zu minimieren sowie Anlagen energieeffizient zu betreiben. Dies wird vor allem durch den Betrieb von modernen, technologisch hoch entwickelten Rückgewinnungs- und Aufbereitungsanlagen gewährleistet. Die Rückgewinnungsanlagen stehen dabei für die Kreislaufschließung unserer Prozesse.

Beispiele für geschlossene Kreisläufe am Standort Kelheim sind:

  • Aus Abgasen, die in hohen Konzentrationen Schwefelkohlenstoff enthalten, wird Abgas zu Rückgewinnungszwecken entweder einer Aktivkohleadsorptionsanlage zugeführt oder gleich direkt kondensiert.
  • Teilströme, die hohe Schwefelwasser- und Schwefelkohlenstoffkonzentrationen enthalten, werden der Schwefelsäureanlage zur Verbrennung zugeführt und so der Rohstoff Schwefelsäure und Hochdruckdampf zur anschließenden Verstromung hergestellt. Dieser klimaneutrale Prozess dient auch der Reduzierung des CO2-Ausstoßes.
  • Standorteigene Abfälle werden in unserer Verbrennungsanlage fachgerecht entsorgt und zur Gewinnung von Dampf verwendet. Damit verbunden sind Erdgaseinsparungen und die Verringerung an CO2-Ausstoß aus fossilen Energieträgern.
  • Heiße Medienströme werden durch die Verwendung von Wärmetauschern energetisch verwertet.
Veröffentlichungen

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