Kelheim Fibres GmbH

News

Pressemitteilungen der Kelheim Fibres GmbH.

9. Mai 2022
Kelheim Fibres Gründungsmitglied beim „Unternehmensnetzwerk Klimaschutz“

Der Viskosespezialfaserhersteller Kelheim Fibres ist Gründungsmitglied des „Unternehmensnetzwerk Klimaschutz“. Mit einer virtuellen Auftaktveranstaltung startete am 3. Mai das von den IHKs in Deutschland initiierte und im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative durch das Bundesumweltministerium geförderte „UNK“.
Neben der Entwicklung einer Webplattform, auf der Netzwerkmitglieder die UNK- Angebote, wie etwa Qualifizierungsangebote, Tools zur Bemessung der eigenen Klimabilanz sowie Veranstaltungsformate nutzen können, liegt das wichtigste Ziel darin, Unternehmen zum Austausch und zu gegenseitiger Inspiration im Sinne des Klimaschutzes zusammenzubringen.
Kelheim Fibres hat schon in der Vergangenheit seine Vorreiterrolle im Klimaschutz bewiesen, etwa durch seine EMAS-Zertifizierung. Mit der Mitgliedschaft im UNK bestätigt der Faserexperte erneut, welch wichtige Rolle dem betrieblichen Klimaschutz zukommt: Das Unternehmen setzt sich ambitionierte Ziele und arbeitet an einer kontinuierlichen Verbesserung seiner Klimaleistung.
Wolfgang Ott, Leiter Corporate Social Responsibility bei Kelheim Fibres: „Gemeinsam bewegt man immer mehr als allein. Wir leben diesen Grundsatz in allen Unternehmensbereichen, also natürlich auch in Sachen Klimaschutz. Voneinander zu lernen, bringt alle weiter – wir freuen uns auf den Austausch mit den anderen Unternehmen im Netzwerk.“

 

 

29. April 2022
Austausch zur Energiekrise: Grünen-Politiker Dieter Janecek und Maria Krieger bei Kelheim Fibres

Das Traditionsunternehmen Kelheim Fibres mit mehr als 600 Mitarbeitern am Standort in Niederbayern ist ein weltweit führender Hersteller von Viskose-Spezialfasern und steht beispielhaft für zahlreiche Mittelständler in Deutschland, die von dem komplexen Geflecht um den Krieg in der Ukraine und dessen Auswirkung auf den Preis von Öl und Gas besonders stark betroffen sind.
Dieter Janecek, wirtschaftspolitischer Sprecher der grünen Bundestagsfraktion und Obmann des Wirtschaftsausschusses sowie die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kelheimer Kreistag, Maria Krieger waren deshalb bei Kelheim Fibres, um mit der Unternehmensleitung über die Auswirkungen der Energiekrise zu sprechen. Die beiden grünen Mandatsträger aus Bayern unterstrichen dabei den Ernst der Lage und sicherten dem niederbayerischen Unternehmen ihre Unterstützung zu.

CEO Craig Barker (l.) und Alexander Rinker (r.) von Kelheim Fibres beim Austausch zur Energiekrise mit der Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Kelheimer Kreistag Maria Krieger und mit dem wirtschaftspolitischen Sprecher der grünen Bundestagsfraktion und Obmann des Wirtschaftsausschusses Dieter Janecek ©Foto: Kerstin Gutheil

Geschäftsführer Craig Barker forderte im Gespräch schnelle Unterstützung von der Politik: “In dieser Krise darf die deutsche Industrie nicht alleine gelassen werden. Kurzfristig gibt es für diese außergewöhnliche Situation keine technische Lösung – was wir jetzt brauchen ist eine Politik, die uns auch mit Krediten und gezielter Förderung unter die Arme greift, um uns eine Brücke in die Zukunft zu bauen”. Der Geschäftsführer fordert kurzfristig eine Deckelung der Erdgaspreise; die Einschränkung von Volatilität und Spekulation im Gashandel durch das Einführen von Tageshandelsgrenzen; die Beschleunigung von Carbon-Leakage-Maßnahmen, um die Abwanderung energieintensiver Industrien ins Ausland zu verhindern; sowie die Bereitstellung von Krediten, um den stark und rapide gestiegenen Working-Capital-Bedarf abdecken zu können.

Bundestagsabgeordneter Dieter Janecek sagte dazu: „Wir haben das gleiche Ziel: Mittelständische Unternehmen wie Kelheim Fibres sind das Rückgrat unserer Wirtschaft, in Deutschland und Europa, und ermöglichen regionale Wertschöpfung und stabile Lieferketten. Sie produzieren hier unter strengen Umweltgesetzen und praktizieren beim Klimaschutz den modernsten Stand der Technik. Der Krieg in der Ukraine und die damit einhergehende Energiekrise beschleunigt auf dramatische Weise eine Transformation der Wirtschaft, die wir steuernd und unterstützend begleiten müssen. Gleichzeitig fordern wir von den Unternehmen, aktiv Energieeinsparprojekte zu forcieren und die Abkehr von herkömmlichen fossilen Energie- und Wärmequellen in Zusammenarbeit mit der Politik voranzutreiben.“
Janecek wies in dem Zusammenhang auf das kürzlich verabschiedete Unterstützungspaket (EC Temporary Crisis Framework for State Aid measures) auf EU-Ebene sowie auf ein bereits aufgelegtes Programm zur Unterstützung von Unternehmen bei der Umstellung von Primärenergien auf Wasserstoff hin. Man werde die Industrie bei der beschleunigten Abkehr von herkömmlichen fossilen Energiequellen nicht alleine lassen.

Im Falle von Kelheim Fibres wäre die Errichtung einer Schwefelsäureanlage mit nachgeschalteter Turbine laut Geschäftsführer Barker die einzige Alternative für eine gasunabhängige und CO2-neutrale Energielösung, die innerhalb eines überschaubaren Zeitraums umgesetzt werden könnte. Sie würde als Brückentechnologie fungieren, bis grüner Wasserstoff in ausreichender Menge verfügbar ist. Hier sieht Craig Barker die Politik gefordert: „In den letzten Jahren hat Kelheim Fibres rund 130 Millionen Euro in den Umweltschutz investiert. Doch alternative Energiekonzepte für die Industrie erfordern häufig Investitionen in einer Größenordnung, die für Unternehmen alleine nur schwer zu bewältigen sind. Bei einer geschätzten Investitionssumme von 200 – 250 Millionen Euro kann das Projekt nur realisiert werden, wenn das Unternehmen weitere Unterstützung aus der Politik erhält.“

Bundestagsabgeordneter, Dieter Janecek sicherte Kelheim Fibres seine Unterstützung bei einer Antragstellung auf staatliche Förderung für den Bau einer Schwefelsäureanlage zu. Langfristig könne jedoch nur eine energiepolitische Gesamtstrategie einer solchen Krise zukünftig Vorsorge leisten, so Janecek: „Wir brauchen jetzt den beherzten Ausbau der Erneuerbaren Energien; den Aufbau einer deutschen Wasserstoffwirtschaft zur Produktion von ausreichend grünem Wasserstoff; die umfangreiche Modernisierung der deutschen Energieinfrastruktur und eine gezielte Förderung von alternativen Produktionsverfahren für besonders energieintensive Branchen.

Kreisrätin Maria Krieger sagte dem Unternehmen ebenso ihre Unterstützung zu: „In Anbetracht der angespannten Situation muss die Bundesregierung handeln, sodass wir nicht die großflächige Absiedelung energieintensiver Industrieproduktion aus Bayern riskieren. Die Umstellung von Öl und Gas auf alternative Wärme- und Energiequellen muss in der bayerischen Industrie jetzt noch sehr viel schneller umgesetzt werden. Dies ist nicht bloß aus geopolitischen Beweggründen das Richtige, sondern wird uns langfristig auch dabei helfen, unseren Verpflichtungen in Sachen Klimaschutz gerecht zu werden. Dafür ist es jedoch notwendig, dass Traditionsunternehmen wie Kelheim Fibres, die bereits massiv in Nachhaltigkeit investiert haben, die notwendige politische Unterstützung erfahren, damit die enorm beschleunigten Herausforderungen nicht deren Wirtschaftlichkeit und damit den Standort Bayern gefährden.”

 

2. März 2022
Sumo & Kelheim Fibres entwickeln nachhaltige und leistungsfähige waschbare Windeleinlage

Rund 5000 Windeln verbraucht ein Baby bis zum Alter von drei Jahren – und obwohl gängige Einwegwindeln mit ihrem bequemen Handling punkten, suchen Eltern zunehmend nach einer gesunden und nachhaltigen Alternative zu diesen in den allermeisten Fällen synthetischen Produkten. Schließlich verursachen sie eine enorme Menge Plastikmüll: Allein in Deutschland werden täglich 10 Millionen Windeln entsorgt.

Es gibt zwei Wege, um dieses Dilemma zu lösen: Entweder werden Einwegprodukte aus biobasierten oder biologisch abbaubaren Materialien hergestellt oder wiederverwendbare Produkte mit einer längeren Lebensdauer ersetzen Einwegprodukte.

Gründerteam Luisa Kahlfeldt und Caspar Böhme gehen noch weiter und verbinden mit ihren „Sumo Windeln“ beides. Sie haben eine wiederverwendbare Stoffwindel kreiert, die vollständig aus nachhaltigen Materialien besteht und dabei hohe Leistung und innovatives Design bietet.

Die Sumo Windel, ist eine passgenaue Stoffwindel, die aus einer wasserdichten Hülle und saugfähigen Einlagen besteht. Dabei ist die Hülle derart vernäht, dass sich eine Tasche bildet: hier wird die Saugeinlage rutschsicher eingebracht.

Um die Leistungsfähigkeit dieser Saugeinlage noch zu steigern, hat sich das Team von Sumo auf die Suche nach einem Partner gemacht und ist beim renommierten Viskosespezialfaserhersteller Kelheim Fibres fündig geworden. „Die Spezialfasern von Kelheim Fibres passen perfekt zu uns. Wie alle Stoffe, die wir für die Sumo Windeln entwickelt haben, basieren die Fasern aus Kelheim auf Zellulose und sind biologisch abbaubar. Sie sind ebenso gut zur Babyhaut wie zur Umwelt und übertreffen durch ihre gezielte Funktionalisierung die Leistung von anderen zellulosischen, aber auch von synthetischen Fasern.“, so die Designerin Luisa Kahlfeldt.

Kelheim Fibres bringt dazu jahrzehntelange Erfahrung aus dem Hygienebereich mit, insbesondere für sensible Anwendungen, in denen hohe Saugkraft gefordert ist (wie z.B. Tampons) und hat sich als Innovationsvorreiter einen Namen in der Branche gemacht.

Gemeinsam haben Sumo und Kelheim Fibres eine leistungsstarke Saugeinlage entwickelt, die ohne fossile Materialien auskommt.

Die Basis für die innovative Konstruktion sind Kelheims funktionalisierten Spezialviskosefasern mit angepassten Querschnitten. Um die Waschbarkeit des Produkts zu gewährleisten, wurden vernadelte / thermisch verfestigte Vliese mit einer Mischung aus Spezialviskose- und PLA-Bikomponentenfasern gewählt. PLA steht für Polymilchsäure aus natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen. Mit der Verbindung von Nonwovens, die sonst v.a. im Single-Use-Bereich eingesetzt werden, und wiederverwendbaren Produkten haben Sumo und Kelheim Fibres einen ganz neuen Weg gewählt.

Im Inneren der Einlage punkten die Spezialfasern aus Kelheim mit ihren besonderen Eigenschaften: In der Verteilerschicht (ADL) bilden sich durch den trilobalen Querschnitt der Galaxy®-Faser Kapillarkanäle, die eine effiziente und optimierte Flüssigkeitsverteilung und somit eine optimale Nutzung der Kapazität des Saugkörpers ermöglichen und niedrigste Rücknässewerte bieten.

Im Saugkern speichert die segmentierte Hohlfaser Bramante Flüssigkeit nicht nur zwischen, sondern auch im Inneren der Faser. Dort bleibt die Flüssigkeit auch, wenn Druck auf die Konstruktion ausgeübt wird, was für hervorragende Rücknässewerte sorgt. Bramante kann bis zu 260 % ihres Eigengewichts an Flüssigkeit aufnehmen (Baumwolle erreicht hier nur Werte von ca. 50 %).

Die innovative Vlieskonstruktion mit den Spezialfasern aus Kelheim schneidet in Tests im Hinblick auf Luftdurchlässigkeit, Flüssigkeitsaufnahme und Rücknässen deutlich besser ab als marktübliche Lösungen aus synthetischen Fasern oder Baumwolle in gestrickten Strukturen und hat den Sumo Windeln einen Platz unter den Finalisten für den IDEA® Long-Life Product Achievement Award eingebracht.

Dr. Marina Crnoja-Cosic, Director New Business Development bei Kelheim Fibres: “Die Zusammenarbeit mit Sumo ist gleichermaßen inspirierend und professionell. Wir teilen die Leidenschaft dafür, mit innovativen Lösungen den Wandel zu einer biobasierten Gesellschaft voranzutreiben. Das ganze Projektteam von Kelheim Fibres, federführend Innovationsmanagerin Ilka Kaczmarek und Projektleiter Dominik Mayer, ist sehr stolz darauf, dass unsere Fasern nun Teil der Sumo Windel sind und jungen Eltern ein nachhaltiges Produkt bieten können, das ihr Bedürfnis nach einer bequemen, zuverlässigen und hautfreundlichen Windellösung für ihre Babies erfüllt.“

Die Markteinführung ist für den ersten Mai geplant.

4. Februar 2022
Kelheim Fibres beim „Cellulose Fibre Innovation of the Year”-Award erneut auf dem Podest

Zum zweiten Mal in Folge darf sich der Spezialviskosefaserhersteller Kelheim Fibres über einen Platz auf dem Podest bei den „Cellulose Fibre Innovation of the Year“-Award freuen. Das Konzept für nachhaltige Menstruationsunterwäsche aus funktionalisierten Kelheimer Spezialfasern erreichte den dritten Platz. Damit geht Kelheim Fibres als innovativster Faserhersteller aus dem Wettbewerb hervor.

Natalie Wunder stellte im Rahmen der International Conference on Cellulose Fibres das zukunftsträchtige Konzept aus Kelheim vor und freut sich über das große Interesse und die Platzierung: „Wir können unsere Erfahrung als langjähriger Lieferant für die Tamponindustrie nun einsetzen, um weitere nachhaltige Lösungen im Damenhygienebereich zu realisieren, konkret wiederverwendbare Menstruationsunterwäsche. Als Innovationsvorreiter tragen wir so dazu bei, das Thema Menstruation zu enttabuisieren. Wir geben den Frauen die Wahl zwischen verschiedenen umweltfreundlichen und gleichzeitig leistungsstarken Produkten – je nachdem, was zu ihrem Lebensstil passt.“

Für den nächsten Schritt, die Kommerzialisierung des Konzepts, setzt Dr. Marina Crnoja-Cosic, Director New Business Development bei Kelheim Fibres, auf den bewährten Open Innovation-Ansatz: „Wir möchten Partner aus der gesamten Wertschöpfungskette an einen Tisch holen. Indem wir unsere gemeinsame Expertise einbringen, beschleunigen wir den Weg von der Idee zum fertigen Produkt im Markt spürbar. Gleichzeitig stellen wir durch offenen Dialog sicher, dass das Konzept durchgängig funktioniert – von der Faser über die Weiterverarbeitung bis zum Endprodukt.

12. Januar 2022
Kelheim Fibres publiziert Nachhaltigkeitsbericht

Kelheim Fibres, weltweit führender Hersteller von Viskosespezialfasern, hat zum ersten Mal einen Nachhaltigkeitsbericht publiziert.

Nachhaltigkeitsmanager Timo Thunitgut freut sich über den Meilenstein: „Glaubwürdigkeit und Vertrauen basieren auf Transparenz. Der Nachhaltigkeitsbericht nach dem Rahmenwerk des UN Global Compact lässt uns unser Handeln transparent darstellen. Er zeigt, wie wir als Unternehmen unserer Verantwortung für Mensch und Umwelt gerecht werden und welchen Beitrag wir dazu leisten, mit unseren biologisch abbaubaren Fasern eines der größten globalen Probleme unserer Zeit – das zunehmende Müllproblem durch Einweg-Plastikprodukte – zu bekämpfen.“

Im Rahmen ihrer EMAS-Zertifizierung veröffentlichen die Bayern bereits seit 2020 eine jährliche Umwelterklärung, in der alle relevanten Umweltdaten für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Der Nachhaltigkeitsbericht, der künftig ebenfalls jährlich erscheinen wird, geht hier noch einen Schritt weiter – er deckt nicht nur die Umweltleistung des Unternehmens ab, sondern die Corporate Social Responsibility insgesamt.

Diesem Ansatz folgend wurde zum Jahreswechsel beim Faserexperten auch intern eine neue Struktur geschaffen, die dem Bereich CSR noch mehr Gewicht verleiht: Künftig werden in der neuen Abteilung CSR (ehemals HSE, Health, Safety & Environment) unter der Leitung von Wolfgang Ott alle Nachhaltigkeitsthemen zentral zusammengefasst. Wolfgang Ott: „Verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln ist und wird immer mehr ein relevanter Wettbewerbsaspekt. Indem wir alle CSR-Aspekte in einer Abteilung bündeln, erhoffen wir uns noch mehr Sichtbarkeit und Schlagkraft für ein Thema, das schon seit Jahren fest in unserer Philosophie verankert ist.“

Nachhaltigkeitsbericht 2021 (nur englisch)

 

 

20. Dezember 2021
Kelheim Fibres – Starke Auswirkungen der Erdgaspreiserhöhungen

In den letzten 14 Tagen sind die Großhandelspreise für Erdgas in Deutschland um mehr als 50 % gestiegen. Dieser Anstieg stellt eine außerordentliche Herausforderung für die Industrie dar, und es gibt keine Anzeichen für eine Unterstützung oder Intervention seitens der Regierung. Jüngste Äußerungen sind sogar dazu angetan, die Situation noch zu verschlimmern.

Kelheim Fibres ist bei der Strom- und Dampferzeugung vollständig von Erdgas abhängig und verfügt kurzfristig über keine praktikablen Alternativen. Hinzu kommt, dass die von dem Unternehmen verwendeten Rohstoffe bei ihrer Herstellung oft viel Energie verbrauchen und ebenfalls deutlich teurer werden. Diese Kostensteigerungen gefährden die Zukunft des Unternehmens, wenn sie nicht über die Lieferkette weitergegeben werden können.

Kelheim Fibres fordert die deutsche Regierung auf, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um die Auswirkungen der Kostensteigerungen für Erdgas abzumildern, und verpflichtet sich mittelfristig am Einsatz alternativer Energiequellen zu arbeiten.

Parallel dazu wird die Störung der globalen Logistik, die bereits im Jahr 2021 zu beobachten war, voraussichtlich auch im Jahr 2022 anhalten. Massive Erhöhungen der Frachtraten – in einigen Fällen um mehr als 80 % – werden ohne Vorankündigung und ohne Verhandlungsmöglichkeit durchgesetzt. Auch diese Kosten müssen über die Lieferkette weitergegeben werden, wenn Unternehmen lebensfähig bleiben sollen.

Um diese Probleme zu lösen, führt Kelheim Fibres mit sofortiger Wirkung die folgenden Maßnahmen durch:

  • Die gestiegenen Energie- und Frachtkosten werden zum nächstmöglichen Zeitpunkt in den Preisen an die Kunden weitergegeben;
  • Falls erforderlich, werden Änderungen oder Anpassungen bestehender Verträge ausgehandelt, um das gestiegene Kostenniveau widerzuspiegeln;
  • Wenn die notwendige Erhöhung der Faserpreise nicht sichergestellt werden kann, werden Produktionskürzungen vorgenommen, um die Verluste zu minimieren, bis die Kostensteigerungen aufgefangen werden können.

Da die Ursachen für den Anstieg der Erdgaspreise vorübergehender Natur zu sein scheinen, werden wir alle Preisanpassungen im Auge behalten und etwaige Entlastungen an die Kunden weitergeben.

Craig Barker, CEO von Kelheim Fibres, beschreibt die aktuelle Situation als kritisch: “Die Kostensteigerungen, mit denen wir konfrontiert sind, sind beispiellos und erfordern ein schnelles und entschiedenes Handeln. Wir sind entschlossen, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um die Zukunft unseres Unternehmens zu sichern und unseren Kunden Versorgungssicherheit zu bieten. Gleichzeitig sind wir auf die Unterstützung unserer Kunden angewiesen, um die Herausforderungen zu meistern, mit denen unser Geschäft konfrontiert ist.”

 

15. November 2021
Kelheim Fibres erneut spitze bei Canopy’s Hot Button Ranking

Im aktuellen Hot Button Ranking von Canopy belegt Kelheim Fibres erneut einen Spitzenplatz: Mit einem Plus von 2,5 Bewertungspunkten belegte der bayerische Viskosespezialfaserhersteller unter rund 40 Viskosefaserherstellern weltweit den dritten Platz und sicherte sich zum zweiten Mal in Folge ein dunkelgrün/grünes Shirt. Dabei steht der Hot Button Report nicht nur für einen ethisch einwandfreien Rohstoffbezug – generell gilt er in der Branche als Nachhaltigkeitsindikator für Viskosefaserproduzenten.

Besonders in den Bereichen Transparenz und Beschaffung verlieh die NGO Canopy, die sich den Erhalt alter und bedrohter Wälder auf die Fahnen geschrieben hat, Kelheim Fibres Höchstpunkte: Als einziger EMAS-zertifizierter Viskosefaserhersteller weltweit publiziert Kelheim Fibres alle umweltrelevanten Daten öffentlich.

Auch im Bereich „Next Generation Solutions“, also beim Einsatz von alternativen Rohstoffen in der Faserproduktion, konnte Kelheim Fibres Punkte dazugewinnen. Gemeinsam mit dem schwedischen Textilrecyclingunternehmen Renewcell wollen die Faserexperten die großtechnische Produktion hochwertiger Viskosefasern aus bis zu 10.000 Tonnen des 100%igen Textilrecyclats Circulose® pro Jahr realisieren.

„Als produzierendes Unternehmen nehmen wir unsere Verantwortung gegenüber der Umwelt sehr ernst. Nachhaltiges Handeln muss zwingend bei den Rohstoffen beginnen, auf denen unsere Produkte basieren: Bäume und insbesondere die alten und bedrohten Wälder unseres Planeten spielen als Kohlenstoffspeicher eine wichtige Rolle im Klimaschutz, für die Artenvielfalt und zahlreiche ökologische Prozesse. Diese wertvolle und unersetzliche Ressource zu schützen ist unsere Pflicht.“, so Matthew North, Commercial Director bei Kelheim Fibres. „Wir sind sehr stolz auf unsere Platzierung im Hot Button Ranking und wollen diese Vorreiterrolle künftig noch weiter ausbauen.“

 

19. Oktober 2021
Kooperation: Renewcell und Kelheim Fibres treiben Kreislaufwirtschaft in der Europäischen Textilwirtschaft voran

Renewcell und die Kelheim Fibres GmbH haben heute einen LOI für eine langfristige kommerzielle Zusammenarbeit unterzeichnet, um das entscheidende fehlende Glied für eine Kreislaufwirtschaft für Textilien in Europa zu schaffen. Gemeinsam werden die beiden Technologieführer an der Entwicklung einer großtechnischen Produktion von hochwertigen Viskosefasern aus bis zu 10.000 Tonnen des 100%igen Textilrecyclats Circulose® von Renewcell pro Jahr arbeiten. Die Zusammenarbeit ebnet den Weg zu einem vollständig geschlossenen europäischen Kreislauf, in dem Textilabfälle gesammelt, recycelt und zu neuen Circulose®-Fasern für Menschen regeneriert werden, die ihren modischen Fußabdruck deutlich reduzieren wollen.

“Der europäische Modekonsum hat große Auswirkungen auf das Klima und die Umwelt in der ganzen Welt. Er trägt auch dazu bei, dass enorme Mengen an Abfällen entweder in Europa oder nach dem Export im Ausland auf Deponien und in Verbrennungsanlagen landen. Wir werden nun mit Kelheim zusammenarbeiten, um Abfälle zu vermeiden und den Bedarf an neuen Ressourcen zu verringern, während wir gleichzeitig eine vollständig regionale Versorgung mit umweltfreundlichen Kreislauffasern für Textilien ermöglichen”, kommentiert Patrik Lundström, CEO von Renewcell. “Wir freuen uns sehr über die Möglichkeit, eng mit einem Partner wie Kelheim zusammenzuarbeiten, der in dieser Branche in Sachen Innovation und Nachhaltigkeit führend ist”, fügt er hinzu.

Craig Barker, CEO von Kelheim Fibres: “Mit Renewcell haben wir einen hochprofessionellen Partner gefunden, der unsere Vision von zukunftsweisenden Technologien teilt, die eine vollständige Kreislaufwirtschaft in der textilen Kette ermöglichen. Die Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit zu finden, treibt uns jeden Tag an. Unsere Lösung aus recycelten Zellulosefasern, die aus der Circulose® von Renewcell besteht und in unserem Werk in Kelheim in umweltverträglichen Verfahren hergestellt wird, ist eine Antwort auf den Bedarf der Modeindustrie an nachhaltigen, ressourcen- und abfallreduzierenden Lösungen und einer regionaleren und zuverlässigeren Lieferkette.”

Siehe auch: www.renewcell.com

14. Oktober 2021
Goldstatus für Kelheim Fibres im EcoVadis CSR-Rating

Der deutsche Spezialviskosefaserhersteller Kelheim Fibres wurde im CSR-Rating von EcoVadis mit Gold ausgezeichnet und schneidet unter den besten 3 % aller bewerteten Unternehmen ab.

Die Bewertung lag in allen vier Einzelbereichen (Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik, nachhaltige Beschaffung) deutlich über dem Durchschnitt, aber insbesondere im Bereich Umwelt erreichte Kelheim Fibres absolute Höchstwerte.

„Wir schaffen pflanzenbasierte Spezialfasern, die einen gesunden Lebensstil ermöglichen und gleichzeitig unsere Umwelt für nachfolgende Generationen bewahren helfen,“ so Craig Barker, CEO bei KF. „Eine umweltfreundliche Produktion sowie unsere gesamte ökologische, soziale und ethische Leistung sind der Gradmesser dafür, wie ernst wir unseren eigenen Anspruch nehmen.“

„Wir wollen uns auf der Goldmedaille nicht ausruhen: Wie immer, wenn wir uns einer Bewertung wie durch EcoVadis stellen, nehmen wir alle Verbesserungsvorschläge gerne an – uns ständig weiter zu verbessern ist ein Kernelement unserer Zukunftsstrategie“ so Barker weiter.

Neben der ausgezeichneten EcoVadis-Bewertung ist Kelheim Fibres auch der erste Viskosefaserhersteller weltweit mit zertifiziertem EMAS-Umweltmanagementsystem und belegte im „Hot Button“-Ranking der kanadischen NGO Canopy einen hervorragenden Platz im Hinblick auf nachhaltige Holz- und Zellstoffbeschaffung.

EcoVadis hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2007 zum weltweit größten und vertrauenswürdigsten Anbieter von Nachhaltigkeitsratings für Unternehmen entwickelt und ein globales Netzwerk von mehr als 75.000 bewerteten Unternehmen weltweit geschaffen.

13. Oktober 2021
Plastic Free World: Funktionelle Zellulosefasern als Ersatz für Kunststoffe in Hochleistungsanwendungen

Die Verringerung der globalen Plastikverschmutzung ist das zentrale Thema der Plastic Free World Conference, die im November 2021 in Köln stattfinden wird.

Während die Kreislaufwirtschaft zweifellos ein sinnvoller Schritt zur Bekämpfung des Problems ist, konzentriert sich der deutsche Viskosespezialfaserhersteller Kelheim Fibres auf die Wurzel des Problems: “Recycling ist gut – Plastik von vornherein zu vermeiden ist besser”, sagt Ilka Kaczmarek, Innovation Manager bei Kelheim Fibres.

Dafür werden Materialien benötigt, die synthetische Produktbestandteile ersetzen können, ohne dass der Endverbraucher Abstriche bei der Produktleistung hinnehmen muss.

“Unsere Spezialfasern sind eine solche Alternative, da sie die Vorteile von Naturfasern und synthetischen Fasern perfekt kombinieren. Sie sind pflanzlich und biologisch abbaubar wie Naturfasern – können aber im Produktionsprozess so funktionalisiert werden, dass sie die Leistungswerte von Synthesefasern erreichen”, sagt Kaczmarek.

Kelheim Fibres wurde mit ihrem Faserkonzept für AHP für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2021 nominiert und liefert Lösungen für eine Vielfalt von Einsatzbereiche: Hygieneprodukte, die für den bequemen Einmalgebrauch bestimmt sind, wie die eben genannten AHP (absorbierende Hygieneprodukte, z.B. Damenbinden), Wipes oder Gesichtsmasken, profitieren ebenso von den umweltfreundlichen Fasern wie wiederverwendbare Produkte. Im Hygienebereich sind dies beispielsweise Periodenslips, die sich wachsender Beliebtheit erfreuen.

Aber auch trendige Wohlfühltextilien profitieren von den Spezialfasern aus Kelheim: Sie lassen sich je nach Bedarf der Anwendung funktionalisieren und tragen so aktiv zum Wohlbefinden des Trägers bei – zum Beispiel durch erhöhten Tragekomfort, thermoregulierende Eigenschaften oder sogar durch einen eingebauten Infrarot-Effekt wie bei Celliant Viscose.

Wie Kelheim Fibres dank flexibler Technologie und Open Innovation funktionale Cellulosefasern für Hochleistungsanwendungen entwickelt und damit mehr und mehr synthetische Fasern ersetzt, ist Thema des Vortrags von Ilka Kaczmarek auf der Konferenz am 10.11. um 15.15 Uhr.

15. September 2021
Innovative Viskosespezialitäten von Kelheim Fibres: Eine Nachhaltige Verbindung von Nature und Performance

Nicht erst seit 2021 ist Nachhaltigkeit ein zentrales Thema. Und doch hat die Bedeutung von Nachhaltigkeit für Verbraucher und Unternehmen durch die Corona-Pandemie noch einmal stark zugenommen, wie zahlreiche Studien bestätigen. Warum ist es dann oft so schwer, diese Überzeugung im Alltag umzusetzen? Eines der größten Hemmnisse für ein nachhaltiges Konsumverhalten ist die mangelnde Verfügbarkeit von Alternativen.
Kelheim Fibres, deutscher Viskosespezialfaserhersteller und seit Jahrzehnten eine feste Größe in der Nonwovens-Branche, bietet genau das: Innovative biobasierte Fasern, die eine echte Alternative zu synthetischen Materialien in einer Vielzahl von Anwendungen sind.

Verbindung von Natur und Performance

„Wir wollen es Verbrauchern einfach machen, eine umweltfreundliche Lösung zu wählen. Wenn biobasierte Lösungen die gleiche Performance bieten wie synthetische Produkte, dann ist es einfach, sich dafür zu entscheiden.“, so Matthew North, Commercial Director bei Kelheim Fibres. „Unsere Fasertechnologie ermöglicht das: Im Gegensatz zu Naturfasern, die bereits in Faserform vorliegen und nur an der Oberfläche behandelt werden können, können wir durch gezielte Eingriffe in den Produktionsprozess die Eigenschaften unserer Fasern bestimmen, die sie für bestimmte Anwendungen benötigen. Auf diese Art verbinden wir Natur – unsere Fasern bestehen aus Holzzellstoff – mit Performance.“

So sind zum Beispiel eine Reihe von Spezialfasern für umweltfreundliche Absorbent Hygiene Products (AHP) entstanden. Die Fasern müssen dabei verschiedene Funktionen erfüllen: Während die einen für eine schnelle Weiterleitung von Flüssigkeit sorgen, punkten andere durch eine gute Verteilung, durch besonders gute Saugfähigkeit oder Rückhaltevermögen. Diese Fasern ermöglichen die Herstellung von vollständig biologisch abbaubaren (Damen-)Hygieneprodukten, die sich im Hinblick auf ihre Performance nicht hinter ihren synthetischen Gegenstücken verstecken brauchen – gerade im sensiblen Hygienebereich ein ausschlaggebender Aspekt für den Käufer. Bei der Entwicklung der AHP-Fasern konnten die Kelheimer auch auf ihre Expertise im Bereich Tamponfasern zurückgreifen, wo sie mit der besonders saugfähigen Galaxy®-Faser seit langen Jahren Marktführer sind.

Ein anderes Beispiel sind die Kelheimer Spezialfasern für Flushable Wipes: VILOFT®-Kurzschnittfasern ermöglichen in Verbindung mit moderner Produktionstechnologie die Herstellung von weichen Feuchttüchern, die während des Gebrauchs verlässlich stabil bleiben, sich aber anschließend in kürzester Zeit auflösen. Außerdem sind auch sie vollständig biologisch abbaubar und helfen so dabei, die Plastikverschmutzung unserer Gewässer zu reduzieren.

Im Wandel von einer fossilen zu einer biobasierten Wirtschaft

Neben den veränderten Konsumentenwünschen veranlasst auch die jüngste Entscheidung der EU-Kommission zur Einwegkunststoffrichtline viele Nonwovenshersteller, neue Wege zu suchen. Kelheim Fibres präsentiert sich auf der diesjährigen INDEX in Genf und online als der ideale Partner. Dabei bringen die Bayern nicht nur jahrzehntelange Erfahrung im Nonwovens- und Hygienebereich mit, sondern auch enorme Innovationskraft: „Unser Open Innovation Konzept zielt darauf ab, im gemeinsamen Dialog mit unseren Partner entlang der Wertschöpfungskette die individuell besten Lösungen zu finden und unerfüllte Bedürfnisse im Markt zu adressieren.“, so Dr. Marina Crnoja-Cosic, Director New Business bei Kelheim Fibres.

Die Kelheimer Spezialfasern bestehen aus Holzzellstoff aus nachhaltig bewirtschafteten Quellen, werden in Kelheim umweltfreundlich produziert und sind am Ende ihres Produktlebens vollständig biologisch abbaubar. Kelheim Fibres ist der erste Viskosefaserhersteller weltweit mit einem nach EMAS validierten Umweltmanagementsystem und wurde im letzten Canopy HotButton-Ranking mit einem dunkelgrün/grünen Shirt ausgezeichnet.

7. September 2021
Kelheim Fibres erhöht die Preise für Viskosefasern ab 1. Oktober 2021

Das Jahr 2021 hat für die Gesellschaft und für die Industrie außergewöhnliche Herausforderungen mit sich gebracht. Neben der Covid-19-Pandemie treiben eine sich erholende Nachfrage, Störungen in den globalen Frachtsystemen und dramatisch gestiegene Energiekosten (aufgrund von Versorgungsengpässen und Emissionshandelssystemen und deren Folgen) die Kosten von Rohstoffen erheblich in die Höhe und beeinflussen die Lieferketten negativ. Die Preise für Energie und Fracht liegen derzeit weit außerhalb ihrer historischen Bandbreiten.

Es ist der Kelheim Fibres GmbH gelungen, die Auswirkungen der Pandemie auf die Faserproduktion zu begrenzen. Aber als Unternehmen mit eigener Kraft-Wärme-Kopplungsanlage und einem hohen Exportanteil in Staaten außerhalb Europas haben sich diese Kostenfaktoren im zweiten und dritten Quartal 2021 stark negativ auf die Margen ausgewirkt. Da die Energiekosten auf einem beispiellos hohen Niveau verharren und im vierten Quartal möglicherweise weiter ansteigen werden, keine Entlastung bei den hohen Frachtkosten absehbar ist und auch die Rohstoffkosten auf hohem Niveau bleiben, muss das Unternehmen Maßnahmen ergreifen, um eine weitere Margenerosion zu verhindern.

Die Kelheim Fibres GmbH gibt daher bekannt, dass mit Wirkung zum 01. Oktober 2021 bzw. soweit es die Verträge und Vereinbarungen zulassen, die Preise für ihr Viskosefasersortiment um 0,20 €/kg erhöht werden. Darüber hinaus werden Frachtkostenanpassungen auf individueller Kundenbasis vorgenommen. In Fällen, in denen Energiekostenanpassungen nicht in den Verträgen und Vereinbarungen enthalten sind, wird ein vorübergehender Energiezuschlag erhoben.

“Die Maßnahmen, die wir ergreifen, sind absolut notwendig, um sicherzustellen, dass Kelheim Fibres weiterhin in der Lage ist, Fasern in der Qualität und mit dem Service zu liefern, den unsere Kunden erwarten”, sagt Matthew North, Commercial Director von Kelheim Fibres.

Für weitere Informationen werden sich die Business Manager von Kelheim Fibres im Laufe des Septembers mit den einzelnen Kunden in Verbindung setzen.

 

 

 

1. September 2021
The Story behind the Development of CELLIANT® Viscose presented at Dornbirn Global Conference » World’s first in-fiber sustainable infrared viscose »

Kelheim Fibres, the leading manufacturer of viscose specialty fibers, and Hologenix®, creators of CELLIANT®, a responsive textile using infrared technology, partnered to create CELLIANT® viscose, a unique  combination of nature and performance.  Dominik Mayer, Kelheim’s Project Manager for Fibre & Application Development, and Courtney OKeefe, Hologenix’s Chief Supply Officer, will share the story of how this first in-fiber sustainable solution on the market was developed.  They will present at a webinar during the Dornbirn Global Fiber Conference Thursday, September 16, at 5:50 pm CEST.

CELLIANT viscose in blends with cotton, regular viscose, MicroModal®, lyocell and wool offers a range of varieties. Among the many applications, it is ideal for performance wear, luxury loungewear, casual wear, bedding, towels and beauty.

CELLIANT viscose features natural, ethically sourced minerals embedded into plant-based fibers to create infrared products that capture and convert body heat into infrared, improving cellular oxygenation.

Kelheim’s flexible technology permits targeted interventions in the viscose fiber process and delivers this unique fiber that provides full functionality without the need for any additional processing steps, while impressing with a softer feel and cost and time savings compared to coated fabrics.

CELLIANT viscose is available in the following fiber types: Textile 1,7 dtex/40 mm, Nonwovens 1,7 dtex/40 mm, Wool 2,5 dtex/Variable Cut, Filling/Nonwovens 6,7 dtex/60 mm.

To sign up for the presentation, visit: https://www.dornbirn-gfc.com/en/
To learn more about Celliant viscose, visit:
https://celliant.com/celliant-viscose/

Link to high-res. photos: https://spaces.hightail.com/space/W7CnIjbN3K

About Hologenix
Hologenix®, headquartered in Pacific Palisades, California, is a materials science innovation company producing products that energize all aspects of life. Its flagship product, CELLIANT®, is a responsive textile using infrared technology that provides a myriad of wellness benefits and is an ingredient in world-class brands across multiple industries.

CELLIANT is rigorously tested by a Science Advisory Board composed of experts in the fields of photobiology, nanotechnology, sleep medicine, and diabetes and wound care.
The Science Advisory Board has overseen 9 peer-reviewed published studies that demonstrate CELLIANT’s effectiveness and the benefits of infrared energy.
www.celliant.com

26. August 2021
Kreislaufwirtschaft bei Kelheim Fibres: Beispiele für Innovationen von Rohstoff, Produktdesign bis zu „End of life“

Ein nachhaltiges Produkt ist ein Mosaik aus vielen einzelnen Bausteinen – Kelheim Fibres, der weltweit erste Viskosefaserhersteller mit EMAS-zertifiziertem Umweltmanagementsystem, arbeitet ständig daran, jeden einzelnen dieser Bausteine weiter zu verbessern.
Die innovativen Viskosespezialfasern aus Kelheim können nach Bedarf funktionalisiert werden – das erspart häufig weitere Verarbeitungsschritte (wie Färben oder Beschichten) und damit Energie, Wasser und Chemikalien. Am Ende ihres Produktlebens sind die Kelheimer Fasern in kurzer Zeit vollständig biologisch abbaubar (nach OECD Test 301 B) und tragen so zum Erhalt wertvoller Lebensräume bei.
Jetzt geht Kelheim Fibres einen weiteren Schritt: Die Faserspezialisten arbeiten an der Entwicklung von alternativen Rohstoffen, wie z.B. recycelter Zellulose sowie anderen zellulosehaltigen Ausgangsmaterialien, für die Herstellung ihrer Viskosefasern. Ein Ansatz zur Schließung des Produktkreislaufs im Textilsektor ist die Verwendung von Zellstoff, der aus recycelten Post-Consumer-Abfallmaterialien hergestellt wird.
Kelheim Fibres bietet seinen Kunden innovative Viskosefasern, die ausschließlich aus zertifiziertem Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern hergestellt werden, für die Herstellung von plastikfreien und biologisch abbaubaren Endprodukten.
In der Produktion setzt Kelheim Fibres auf Ressourcenschonung durch die Minimierung von Emissionen und Abfällen. Das passiert durch kreislaufschließende Rückgewinnungsanlagen sowie durch eine hocheffiziente Energieerzeugung und den energieeffizienten Betrieb der Anlagen.
Mehr erfahren Sie im Vortrag von Dr. Roland Scholz, Projektleiter Faser und Anwendungsentwicklung bei Kelheim Fibres, am Mittwoch, 15. September, um 17.50 Uhr, in Halle B der 60th Dornbirn GFC WEBINAR WEEK.

 

30. Juli 2021
Kelheim Fibres für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert

© Deutscher Nachhaltigkeitspreis

Wir sind sehr stolz auf unsere Nominierung für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis. Der DNP ist die führende Auszeichnung für nachhaltige Entwicklung in Europa. Nominiert wurden wir in der Kategorie “Biodiversität” für das Konzept unserer biologisch abbaubaren Fasern für absorbierende Hygieneprodukte, die aufgrund ihrer spezifischen Funktionalisierung vergleichbare Leistungswerte wie synthetische Lösungen erreichen. Indem unsere nachhaltig hergestellten Fasern immer mehr fossile Materialien ersetzen und damit die Plastikverschmutzung reduzieren, wirken sie sich positiv auf den Erhalt der Biodiversität und den Schutz der Ökosysteme aus.

Mehr Informationen unter:

https://www.kelheim-fibres.com/femcare

https://www.nachhaltigkeitspreis.de/unternehmen/

28. Juni 2021
Kelheim Fibres überreicht Preis beim „Plan B“-Gründerwettbewerb

Dr. Marina Crnoja Cosic (Kelheim Fibres) And Linda Dengler (Microbify) At The Award Ceremony

©German Popp

Zum vierten Mal zeichnete in diesem Jahr der internationale Start-up Wettbewerb „Plan B – Biobasiert.Business.Bayern.“ des BioCampus Straubing die besten Geschäftsideen für biobasierte Lösungen aus.
Dr. Marina Crnoja-Cosic, Director New Business Development, und Matthew North, Commercial Director, vertraten Kelheim Fibres bei der Preisverleihung. Der Hersteller von Viskosespezialfasern arbeitet seit Jahren mit dem BioCampus Straubing zusammen und unterstützt den Wettbewerb, in diesem Jahr als Preis-Pate.
In dieser Funktion durfte Dr. Crnoja-Cosic dem neu gegründeten Team der Microbify GmbH zum dritten Platz gratulieren und einen Scheck über 3.000 Euro überreichen. Als Ausgründung aus der Universität Regensburg arbeitet Microbify unter anderem an der Nutzung alter Erdgasspeicher für die Produktion von grünem Erdgas durch extremophile Mikroorganismen. Dr. Crnoja-Cosic würdigte vor allem den Ansatz, bestehende Infrastruktur innovativ umzunutzen.
Gleichzeitig zeigte sie sich begeistert von der Reichweite des Wettbewerbs: „62 Bewerbungen aus Deutschland und der ganzen Welt zeigen, wie viel kreatives Potential hier mobilisiert wurde. Gleichzeitig beweisen die Start-ups, dass ihre Ideen auch wirtschaftlich funktionieren. Nur die Verbindung aus beidem wird uns wirklich voranbringen und unseren Traum von einer biobasierten Wirtschaft Wirklichkeit werden lassen.“
Den Wandel von einer fossilen zu einer biobasierten Wirtschaft voranzutreiben, ist ein erklärtes Ziel von Kelheim Fibres – ihre Spezialfasern sollen fossile Materialien in immer mehr Anwendungen ersetzen. Dazu sucht der Faserhersteller in einem Open Innovation-Ansatz Inspiration und Austausch innerhalb der eigenen Branche ebenso wie mit branchenfremden Innovationspartnern, Start-ups und der Wissenschaft.
„Die Zusammenarbeit mit dem BioCampus Straubing ist für uns sehr wertvoll“, so Crnoja-Cosic. „Hier finden wir Menschen, die mit der gleichen Leidenschaft wie wir nach innovativen Antworten für bisher ungelöste Bedürfnisse suchen.“

15. April 2021
Kelheim Fibres tritt dem ZDHC-Programm “Roadmap to Zero” bei

Der bayerische Viskose-Spezialfaserhersteller Kelheim Fibres ist dem ZDHC-Programm “Roadmap to Zero” beigetreten.

Die Non-Profit-Organisation mit mehr als 160 Mitgliedern weltweit hat sich zum Ziel gesetzt, Schadstoffe vollständig aus der textilen Wertschöpfungskette zu eliminieren. Die ZDHC-Richtlinien bieten Produzenten von Man-made Cellulosic Fibres (MMCF) einheitliche Kriterien für die Messung von Indikatoren wie Abwasser, Luftemissionen und anderen prozessbezogenen Parametern. Die gemessenen Daten werden unabhängig überwacht und veröffentlicht.

Kelheim Fibres, der weltweit erste EMAS-validierte Viskosefaserhersteller, sieht die ZDHC-Mitgliedschaft als einen weiteren Baustein auf dem Weg zu einer noch nachhaltigeren Faserproduktion:

“Wir wollen mit dem von uns eingebrachten Know-how unsere Branche hin zu einer grüneren Zukunft führen. Nachhaltigkeit ist ein integraler Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie und -strategie. Wir unterstützen voll und ganz die Vision der ZDHC, die auf eine flächendeckende Wandlung hin zu nachhaltigeren Texilfasern abzielt und Innovationen und Best Practices zum Schutz von Verbrauchern, Arbeitnehmern und der Umwelt vorantreibt”, sagt Craig Barker, CEO bei Kelheim Fibres.

“ZDHC bietet uns Zugang zu einer Reihe von Best Practices im Chemikalienmanagement und gibt uns die Möglichkeit, uns mit gleichgesinnten Industriepartnern zu vernetzen und voneinander zu lernen. Der kooperative Ansatz von ZDHC wird den Wandel zu einer verantwortungsvolleren Industrie beschleunigen und wir wollen dazu beitragen.”

14. Januar 2021
Hologenix, creators of Celliant, and Kelheim Fibres launch Celliant Viscose

Hologenix, creators of Celliant®, infrared responsive technology, and Kelheim Fibres, the world-leading manufacturer of viscose specialty fibers, have partnered to launch Celliant Viscose at ISPO Munich 2021. Celliant Viscose is a finalist in Best Products by ISPO and will be showcased in the Fibers & Insulations Category for ISPO Textrends, where realistic views and 3-D simulations will be available for each material.

The introduction of nature-based Celliant Viscose will be the first in-fiber infrared sustainable solution on the market and meets a consumer demand for more environmentally friendly textiles. An alternative to synthetic fibers and extremely versatile, Celliant Viscose blends beautifully with cotton, micromodal, lyocell, wool varieties including cashmere. It also has many applications across industries as it is ideal for performance wear, luxury loungewear, casual wear and bedding.

Celliant Viscose features natural, ethically sourced minerals embedded into plant-based fibers to create infrared products that capture and convert body heat into infrared, increasing local circulation and improved cellular oxygenation. This results in stronger performance, faster recovery and better sleep.

© Hologenix

“We are confident the exciting introduction of Celliant Viscose will resonate strongly with brands as well as the end consumer,” said Seth Casden, Hologenix Co-Founder and CEO. “It is a sustainable infrared solution that can be integrated into everything from cotton to luxury wools and cashmere and offers myriad applications.”

Celliant Viscose provides all the benefits of being a viscose fiber — lightweight, soft, highly breathable, excellent moisture management — as well as fiber enhancements from Celliant infrared technology. Celliant’s proprietary blend of natural minerals allows textiles to capture and convert body heat into full-spectrum infrared energy, resulting in stronger performance, faster recovery and better sleep. In addition, Celliant is durable and will not wash out, lasting the useful life of the product it powers.

“Sustainable products for a healthy lifestyle and wellbeing — that’s what both Hologenix and Kelheim Fibres stand for. This shared vision of the future is the sound basis for our seamless cooperation,” said Dr. Marina Crnoja-Cosic, Head of New Business Development and Member of the Board at Kelheim Fibres. “Combining our technological expertise and our innovative spirit, we have opened the way for an entirely new range of possible applications.”

An Affordable, Long-lasting Solution with Diverse Applications

As opposed to other IR viscose products which are coatings based, Celliant Viscose’s in-fiber solution increases wearability and longevity with a soft feel, durability from washing and longer life. The combination of Kelheim’s distinctive technology and the Celliant additives creates this unique fiber that provides full functionality without the need for any additional processing step — a new standard in the field of sustainable IR viscose fibers. This single processing also makes Celliant Viscose more cost-effective and time-efficient than coatings.

In addition, Kelheim’s flexible technology allows targeted interventions in the viscose fiber process. By modifying the fiber’s dimensions or cross sections or by incorporating additives into the fiber matrix, Kelheim can precisely define the fiber’s properties according to the specific needs of the end product.

Highly Sustainable

Celliant Viscose is a plant and mineral-based solution for brands seeking an alternative to synthetic fibers. It contains natural raw materials that are from the earth and can return safely to the earth.

Nature-based Celliant Viscose is certified by FSC® or PEFC™, which guarantees the origin in sustainably managed plantations, and is part of the CanopyStyle initiative to protect ancient and endangered forests. The production of Celliant Viscose takes place exclusively at the Kelheim facilities in Germany, complying with the country’s strict environmental laws and guaranteeing an overall eco-friendly product.

Backed by Science

Celliant is rigorously tested by a Science Advisory Board composed of experts in the fields of physics, biology, chemistry and medicine. The Science Advisory Board has overseen 10 clinical, technical and physical trials, and seven published studies that demonstrate Celliant’s effectiveness and the benefits of infrared energy.

To learn more about Celliant Viscose, visit: www.celliant.com/celliant-viscose/ 

Link to high-res. logos/image: http://bit.ly/3s7WzJJ

 

About Hologenix

Hologenix, headquartered in Pacific Palisades, California, is a materials science innovation company producing products that energize all aspects of life. Its flagship product, Celliant, is an infrared responsive textile that provides a myriad of wellness benefits and is an ingredient in world-class brands across multiple industries.  www.celliant.com

 

12. Januar 2021
Kelheim Fibres weltweit erster Viskosefaserhersteller mit validierten EMAS-Umweltmanagementsystem

Die niederbayerische Kelheim Fibres GmbH hat als erster Viskosefaserhersteller weltweit das EMAS-Zertifikat erhalten.

„Unsere Fasern haben den Anspruch, eine umweltfreundliche und leistungsstarke Alternative zu synthetischen Materialien zu bieten.“, sagt Craig Barker, CEO von Kelheim Fibres. „Da reicht es nicht, dass sie aus einem nachwachsenden Rohstoff bestehen und vollständig biologisch abbaubar sind. Auch bei der Produktion – und allem, was dazu gehört – muss sich dieser Umweltgedanke fortsetzen, wenn wir glaubwürdig sein wollen. EMAS ist ein Beleg dafür, dass wir es ernst meinen.“

EMAS steht für „Eco Management and Audit Scheme“ und ist ein von der Europäischen Union entwickeltes standardisiertes System der Umweltmanagementzertifizierung. EMAS beinhaltet die weltweit gültige EN ISO 14001 und geht sogar darüber hinaus, indem es mehr Transparenz und kontinuierliche Verbesserung fordert: Zertifizierte Unternehmen berichten jährlich in einer EMAS-Umwelterklärung über ihre selbst gesteckten Umweltziele und deren Umsetzung.

Bei der der Zertifizierung vorausgehenden Überprüfung durch den unabhängigen Umweltgutachter wurden alle Abteilungen des Unternehmens auf Herz und Nieren geprüft, von der eigentlichen Produktion über die Umweltanlagen bis hin zur Kantine. Dabei wurden keinerlei Abweichungen festgestellt und Kelheim Fibres konnte nicht zuletzt durch die Kompetenz und das hohe Verantwortungsbewusstsein seiner Mitarbeiter beeindrucken.

Im Gegensatz zum EU-Ecolabel und ähnlichen Siegeln werden durch EMAS nicht einzelne Produkte oder Dienstleistungen zertifiziert, sondern die Gesamtheit der Umweltleistungen eines Unternehmens. Das dient einerseits dem reinen Umwelt- und Klimaschutz, gleichzeitig aber auch der Verbesserung der betrieblichen Öko-Effizienz.

Craig Barker: „Ein effizientes Umweltmanagementsystem ist ein Garant dafür, dass Ökonomie und Ökologie Hand in Hand gehen – das ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil für uns.“

15. Dezember 2020
Kelheim Fibres für den „Cellulose Fibre Innovation of the Year 2021”-Award nominiert

Kelheim Fibres ist unter den Finalisten für den „Cellulose Fibre Innovation of the Year 2021“-Preis, der im Rahmen der International Conference on Cellulose Fibres vergeben wird.

Mit pflanzenbasierten und biologisch abbaubaren Fasern präsentiert der Bayerische Hersteller von Viskosespezialfasern einen maßgeblichen Beitrag zu einer plastikfreien Zukunft im Bereich AHP (absorbierende Hygieneprodukte). Im Gegensatz zu anderen Naturfasern, die bereits in Faserform vorliegen und nur an ihrer Oberfläche behandelt werden können, bietet Kelheim Fibres‘ technologische Flexibilität die Möglichkeit, die Fasern zu modifizieren, etwa durch eine Veränderung des Faserquerschnitts oder durch das Einspinnen von funktionalen Additiven in die Fasermatrix. Durch diese Modifikationen passt Kelheim Fibres seine Fasern exakt an die Anforderungen der einzelnen Lagen eines AHP an und erreicht so eine mit synthetischen Fasern vergleichbare Leistung.

Darüber hinaus bieten die Kelheimer Spezialfasern im Vergleich zu anderen naturbasierten Fasern wie z.B. Bio-Baumwolle ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und erhöhen somit nicht nur die Performance des Endproduktes im Vergleich zu anderen bioabbaubaren Alternativen, sondern auch die wirtschaftliche Attraktivität..

“Wir sehen, dass KonsumentInnen bei absorbierenden Hygieneprodukten oft vor der Wahl stehen zwischen nachhaltigen Lösungen aus naturbasierten Fasern und leistungsstarken Produkten mit gutem Flüssigkeitsmanagement, die aber nicht auf den Einsatz synthetischer Fasern verzichten,“ sagt Dominik Mayer aus dem F&E-Team von Kelheim Fibres. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, dem Kunden zukünftig Produkte zu bieten, die beides verbinden – Nachhaltigkeit und Performance. Dies ist durch unsere nachhaltige und funktionalisierte Fasertechnologie nun möglich.“

Das Projekt spiegelt den zentralen Baustein des Innovationsansatzes von Kelheim Fibres wider: bisher ungelöste Probleme im Markt zu identifizieren und diese in einem Open Innovation Ansatz gemeinsam mit Experten entlang der Wertschöpfungskette zu lösen. Kelheimer Fasern können einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung einer der größten globalen Herausforderungen unserer Zeit leisten, nämlich der Verringerung des Plastikmülls. Schritt für Schritt – oder in diesem Fall Layer für Layer – strebt Kelheim Fibres nach der Vision einer plastikfreien Zukunft.

Zu den Faserentwicklungen von Kelheim Fibres gehören die hydrophobe Olea-Faser (für die schnelle Aufnahme und den schnellen Weitertransport von Flüssigkeit im Topsheet), die Galaxy®-Faser (für eine effiziente und optimale Verteilung der Flüssigkeit in der ADL-Schicht durch Kapillartunnel) und die Bramante-Faser (die bis zu 260 % ihres Eigengewichts an Flüssigkeiten in Kammern im Faserinneren einschließen kann).

Die Kelheimer Fasern können auch textil weiterverarbeitet werden, so dass auch wiederverwendbare Hygieneprodukte wie etwa Menstruationsunterwäsche möglich sind.

Die genannten Fasern sind bereits kommerziell verfügbar. Kelheim Fibres arbeitet mit einem innovativen AHP-Hersteller und einem innovativen Nonwovens-Lieferanten zusammen, um die Fasern in neuen Endprodukten zu integrieren.

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